Matchberichte Junioren Ba, Saison 2010/2011


FC Bellach - FC Olten vom 24.10.2010


Gerechtes Remis

FC Bellach - FC Olten  4 : 4  (1 : 2)     PDF Ausdruck

Zum Abschluss der Vorrunde also noch ein „Spitzenspiel“ am Zilweg in Selzach. Der FC Olten, seinerseits Tabellenzweiter, war zu Gast. Wir standen auf Platz drei der Tabelle. Die Zuschauer konnten sich demzufolge auf eine attraktive Partie freuen. Für beide Teams ging weder nach oben noch nach unten etwas. Ein Freundschaftsspiel wollten wir aber dennoch nicht veranstalten. Wir wollten die Vorrunde unbedingt mit einem positiven Ergebnis abschliessen. Die erste Partie in Olten hatten wir ja mit 5:4 gewonnen. Bereits damals mussten wir feststellen, dass die „Dreitannenstädter“ die stärkste Mannschaft in unserer Gruppe darstellen. Trotzdem hatten sie die Tabellenspitze nicht geschafft, gerade wegen der Niederlage gegen uns.

 

Beide Teams gingen engagiert in die Partie. Unsere Defensive war in der Anfangsphase, mental, noch nicht ganz auf der Höhe und leistete sich viele kleine Konzentrationsfehler, welche zu brenzligen Situationen führten.

Bereits nach zwei Minuten konnten wir froh sein, dass wir nicht frühzeitig in Rückstand gerieten. Doch der Schuss des Oltners, strich knapp neben dem Tor vorüber. Nach dieser Schrecksekunde fingen wir uns jedoch auf und kamen seinerseits zu guten Möglichkeiten. Doch scheiterten wir vorerst immer wieder am guten Gästekeeper.

In der 10. Minute konnten wir eine Flanke von der linken Seite nicht verhindern. Diese segelte in unseren Strafraum, wo drei Abwehrspieler um den gegnerischen Stürmer rumstanden, diesen jedoch nicht am Kopfball hinderten, so dass dieser zum 0:1 einköpfen konnte.

Wieder einmal war es also so weit, dass wir einem Rückstand nachlaufen mussten. Wir übernahmen in der Folge das Diktat und waren die dominierende Mannschaft. Wir kamen zu weiteren hochkarätigen Möglichkeiten. Doch entweder trafen wir das Tor oder den Ball nicht oder schossen den guten Goalie an. Aber immer wieder leisteten wir uns andererseits haarsträubende Stockfehler in der Defensive. In der 38. Minute liessen wir wieder einmal auf unserer linken Abwehrseite einen Stürmer durchlaufen. Dieser zog in den Strafraum und zögerte nicht lange und sein Schuss aus 11 Metern schlug unhaltbar im langen Eck zum 0:2 ein.

Gedanken an die erste Partie kamen auf, als wir, gegen den gleichen Gegner, sogar 0:3 im Rückstand lagen. Jetzt musste sich zeigen, ob das Team Charakter hat. Jetzt mussten wir Moral beweisen.

Drei Minuten vor der Pause war es dann Nazim Elezi, der mit einem genau getimten Pass von Ensar Ciftci der Abwehr davonlief. Diesmal blieb er eiskalt und schob zum 1:2 ein (42.).

 

In der Pause erinnerten wir uns noch einmal an das Vorspiel und wollten unbedingt auch diesmal das Spiel noch kehren. Mit viel Schwung kamen wir also aus der Kabine. Schon vier Minuten nach Wiederanpfiff fiel wirklich der Ausgleich. Wieder einmal war es unser Kapitän Ensar, der sich auf der linken Seite durchsetzen konnte. Sein Rückpass kam zu Dardan Llugaliu der trocken abschloss und das 2:2 erzielte. Nun lief unser Spiel und vor allem im Mittelfeld gewannen wir immer mehr Zweikämpfe und setzten so den Gegner vermehrt unter Druck.

Gzim Kadrija, der erst in der zweiten Halbzeit ins Spiel gekommen war, vollendete in der 60. Minute einen Pass von Ensar zum vielumjubelten und verdienten Führungstreffer. Mit der Führung im Rücken erspielten wir uns in der Folge eine Reihe von Chancen, welche wir jedoch vorerst nicht in Tore ummünzen konnten.

In der 71. Minute schlug Gzim erneut zu. Einen tollen Pass von Eric Fankhauser nahm er gefühlvoll im Strafraum mit und schoss zum 4:2 ein. Die Entscheidung?

Leider mussten wir nun unserem laufintensivem Stil Tribut zollen. Wir hatten in der ersten Stunde dadurch viel Kraft gelassen. Unglücklicherweise entschied der Schiedsrichter in der Endphase im Zweifelsfall immer gegen uns. So auch in der 78. Minute als er eine klare Aktion gegen den Ball, zur Überraschung Aller als Foul taxierte und auf den Elfmeterpunkt zeigte. Nun hiess es plötzlich nur noch 4:3. Jetzt kam die Angst hinzu, das Spiel noch aus der Hand zu geben und wir leisteten uns in der Schlussphase viele unnötigen Fouls am und um den Strafraum, die immer wieder zu gefährlichen Situationen führten. Die Kontermöglichkeiten, die sich uns boten, wurden viel zu wenig konsequent geführt und manchmal zu leichtfertig vergeben. So kam was kommen musste. In der 89. Minute konnten drei Abwehrspieler auf der rechten Seite den gegnerischen Stürmer nicht stoppen. Aus 16 Metern zog dieser ab und unhaltbar schlug der Schuss zum 4:4 Ausgleich ein.

Kurz danach war Schluss und wir hatten den Zweitorevorsprung also doch noch preisgegeben. Das 4:4 war aber auf Grund der Spielanteile gerecht, obwohl für uns, vor allem mit etwas besserer Chancenauswertung in der ersten Halbzeit, noch mehr drin gewesen wäre.

Wir hatten aber diesmal gezeigt, dass wir im Stande sind, eine Partie zu kehren, und die Mannschaft hat sich, nicht mehr wie eine Woche zuvor selbst zerfleischt. Ein schöner Abschluss der Vorrunde, welcher uns auf Rang drei der Promotionsgruppe überwintern lässt.

 

Mannschaftsaufstellung: Marco Meyer (Roy Wyniger), Patrick Basler, Marc Voirol, Matthias Weber, Lars Fankhauser (Sascha Hess), Dardan Llugaliu, Eric Fankhauser, Kaan Dikbas, Ensar Ciftci, Nazim Elezi, Dominik Däster (Gzim Kadrija)

 

 

Tore: 0:1 (10.) - 0:2 (38.) - 1:2 Nazim Elezi (42.) - 2:2 Dardan Llugaliu (49.) - 3:2 Gzim Kadrija (60.) - 4:2 Gzim Kadrija (71.) - 4:3 (78.) - 4:4 (89.)


RIVO Gäu - FC Bellach vom 17.10.2010


Unverdiente Niederlage

RIVO Gäu - FC Bellach  5 : 1  (1 : 0)     PDF Ausdruck

Ein Spiel das eigentlich gar nie verloren gehen durfte. Ueber 70 Minuten waren wir die klar bessere Mannschaft und mussten letztendlich doch eine heftige Klatsche einfangen.

Es sollte unser Erstes, von zwei Endspielen sein, denn noch immer bestand die theoretische Hoffnung auf Platz eins.

Endlich konnten wir wieder einmal die Bestbesetzung aufbieten und das sollte sich vorerst zu unserem Vorteil auswirken.

Von Beginn weg waren wir aggressiver und setzten die Wangener unter Druck. In der Defensive standen wir sehr kompakt und liessen nichts anbrennen. Man merkte den Spielern an, sie wussten um was es ging.

Nach vorne erspielten wir uns nach einem kurzen Abtasten Chance um Chance. Mit aggressivem Forechecking verleiteten wir den Gegner immer wieder zu Fehlern in der Abwehr.

In der 17. Minute schien die Führung Tatsache zu werden. Ensar Ciftci strebte allein auf den gegnerischen Keeper zu. Aber zu unserem Erschrecken schoss er nur den Torhüter an und vergab die Riesenchance. Davon liessen wir uns aber nicht unterkriegen. Wir spielten weiter gradlinig nach vorne und erarbeiteten uns Chance um Chance.

Symptomatisch für die Partie in der ersten Halbzeit, war die Tatsache, der erste Ball auf unser Tor, war ein Freistoss aus 25 Metern, in der 30. Minute.

Ansonsten sah man vom Tabellenführer so gut wie gar nichts. Wir hingegen erspielten uns Möglichkeiten im Minutentakt. Aber Ensar, Nazim, Dominik, Eric usw. übertrumpften sich im Auslassen der Torchancen.

Und wie besagt eine alte Fussballerweisheit? „Wer die Tore vorne nicht reinmacht, der bekommt sie hinten.“.

Und genau so kam es auch. In der 43. Minute. Wiederum ein Freistoss aus 25-30 Metern . An und für sich nichts Gefährliches. Doch der Schuss, prallte von unserer Mauer unglücklich ab, vor die Füsse des gegnerischen Mittelstürmers. Dieser fackelte nicht lange und schoss direkt, aus elf Metern, unhaltbar für unseren Goalie, zum 0:1 ein. Es war wirklich erst der zweite Schuss, der auf unser Tor kam.

Ein Riesenschreck natürlich für unsere Mannschaft, und das so kurz vor der Pause. Doch in der Kabine nahmen wir uns vor, auch in der zweiten Halbzeit genau gleich nach vorne zu spielen wie schon in den ersten 45 Minuten.

Gleich nach Wiederanpfiff, wurden wir jedoch zuerst fast brutal geweckt. Wir waren wohl mit den Gedanken noch in der Kabine, als der Gegner uns überrumpelte. Doch der Kopfball, strich knapp über die Latte.

Nach dieser Schrecksekunde übernahmen jedoch wir wieder das Szepter und dominierten wie vor der Pause, ohne allerdings vorerst noch zu weiteren guten Torchancen zu kommen.

Ein leichtsinniger Ballverlust, in der gegnerischen Spielhälfte, eröffnete RIVO, in der 67. Minute, die Möglichkeit zum Konter. Und diese nutzten sie eiskalt zum 0:2 aus. So brutal kann Fussball sein. Jetzt waren wir gezwungen, noch mehr aufzutun und diese Lücken, welche sich nun auftaten, nützten die Gäuer eiskalt und brutal aus.

Nachdem uns zuvor ein glasklarer Elfmeter verweigert wurde, mussten wir in der 77. Minute, gar noch, das 0:3, wieder auf einen Konter, hinnehmen. Jetzt liessen wir endgültig die Köpfe hängen. Alles stürmte nach vorne und hinten brachen die Dämme. Nur eine Minute später erzielten die Gäuer das 0:4. Erneut konterten sie uns bilderbuchmässig aus.

Jetzt zeigten sich die ersten Auflösungserscheinungen in unserer Mannschaft und was sich ein Spieler erlaubte, kann nicht geduldet werden, und wird sicher noch Konsequenzen nach sich ziehen.

Das 0:5 in der 85. Minute war nur noch eine Dreingabe und fiel erneut sehr unglücklich. Erst in der Schlussminute, konnten wir noch ein bisschen Resultatkosmetik betreiben. Nazim Elezi, erzielte aus einem Gewühl heraus, das 1:5.

Leider mussten wir in dieser Partie feststellen, dass es schön und einfach ist, im Erfolg eine Mannschaft zu sein. Aber erst im Misserfolg zeigt sich, ob das Team wirklich eine Mannschaft ist.

Damit war also der Traum von Rang eins ausgeträumt und wir waren auf den Boden der Tatsachen zurück gekommen. Es hätte nicht so sein müssen. Doch bei einer solchen Chancenauswertung konnte die Partie nicht gewonnen werden. Dabei wäre es an diesem Tag relativ leicht gewesen, die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen.

 

Mannschaftsaufstellung: Meyer Marco, Fankhauser Lars (Nemeth Matthias), Kadrija Gzim, Weber Matthias, Basler Patrick (Hess Sascha), Fankhauser Eric, Dikbas Kaan, Ensar Ciftci, Llugaliu Dardan, Elezi Nazim, Däster Dominik (Kicando Bula Luti)

 

Tore: 5:1 Nazim Elezi (90.)


FC Bellach - FC Grenchen vom 13.10.2010


FC Bellach - FC Grenchen  5 : 3  (1 : 1)      PDF Ausdruck

Verdienter Sieg

 

Anschluss an die Spitze halten; So lautete die Devise vor dem Spiel gegen den FC Grenchen. Wir wollten uns gegen den Tabellenletzten diesmal keine Blösse geben. Die gleiche Mannschaft wie gegen den FC Subingen am letzten Samstag, sollte es richten.

Diesmal war unsere Taktik jedoch nicht ganz so defensiv ausgerichtet wie am vergangenen Spieltag. Wir wollten den Gegner von Anfang an unter Druck setzen und ihnen keine Entfaltungsmöglichkeiten lassen. Es gelang uns zwar nicht ganz wie gewünscht und so kamen die gegnerischen Angreifer immer wieder dazu sich in Szene zu setzen. Wir hatten zwar die etwas besseren Möglichkeiten doch vergaben wir diese wieder einmal sträflich.

 

In der 31. Minute war unsere linke Seite wieder einmal völlig verwaist. Gleich zwei gegnerische Angreifer hatten genug Zeit und Platz sich den Ball zum Flanken zurechtzulegen und am Fünfmeterraum konnte ein Grenchner völlig ungehindert zum 0:1 einköpfen.

Dejà vu? Hatten wir das nicht schon einmal? Sollte sich das Ganze wiederholen? Uns kam spontan die Partie gegen Trimbach in den Sinn, wo wir genau gleich in die Konter gelaufen waren.

Trotzt guter Möglichkeiten wollte es uns vorerst nicht gelingen, den gegnerischen Goalie zu bezwingen. Erst eine Minute vor dem Pausenpfiff fiel dann doch noch der mehr als verdiente Ausgleich. Nach einer Ecke von Nazim war es Dardan Llugaliu, der am Höchsten stieg, und zum 1:1 einköpfte. Ein wichtiger Treffer, genau zur rechten Zeit.

 

Nach dem Wechsel nahmen wir uns vor, die Chancen besser zu verwerten, damit wir das Spiel frühzeitig zu unseren Gunsten entscheiden konnten. Und nun begann die grosse Show des Ensar Ciftci. Immer wieder enteilte er den gegnerischen Abwehrspielern. In der 53. Minute drang er von der linken Seite in den Strafraum ein, vernaschte auf engstem Raum gleich vier Gegenspieler und schloss gekonnt zum 2:1 ab.

Immer wieder war es jetzt Ensar der auf der linken Seite seine Gegenspieler ein ums andere Mal narrte. In der 57. Minute legte er Nazim Elezi den Ball pfannenfertig auf und dieser hatte keine grosse Mühe, das 3:1 zu erzeilen. Als dann nur eine Minute später Nazim, den wohl schönsten Angriff zum 4:1 abschloss, war die Vorentscheidung gefallen. Von diesem Doppelschlag erholten sich die Gäste nicht mehr und wir hatten das Spiel klar im Griff.

 

Erneut war es Ensar Ciftci, der in der 73. Minute Ausgangspunkt zum 5:1 war. Wieder hatte er sich auf der linken Seite durchgesetzt und seine Hereingabe konnte Eric Fankhauser zum fünften Treffer verwerten.

In der Folgezeit wechselten wir munter durch, so dass jeder die Möglichkeit hatte, sich noch etwas auszutoben. Durch das häufige Wechseln und durch die Tatsache, dass wir etwas Nachlässig wurden mussten wir in der 85. und 90. Minute noch zwei Gegentreffer hinnehmen.

 

Unter dem Strich, war der erste Heimsieg verdient und eingefahren. Es war wirklich der erste Heimsieg in dieser Saison. Und damit hatten wir uns zwei Endspiele gegen RIVO Gäu und den FC Olten erschaffen.

 

Mannschaftsaufstellung: Marco Meyer (Roy Winiger) Eric Fankhauser, Zuberi Armend (Matthias Weber), Gzim Kadrija, Voirol Marc (Tropia Robin), Matthias Nemeth, Dardan Llugaliu, Kaan Dikbas, Ensar Ciftci, Nazim Elezi, Dominik Däster.

 

Tore; 1:1 Dardan Llugaliu, (44.) - 2:1 Ensar Ciftci (53.) - 3:1 Nazim Elezi (57.) - 4:1 Nazim Elezi (58.) -  5:1 Erich Fankhauser (73)


FC Subingen - FC Bellach vom 09.10.2010


FC Subingen - FC Bellach  1 : 3  (1 : 1)     PDF Ausdruck

Hartumkämpfter Sieg

 

Wir gingen mit einem etwas mulmigen Gefühl in diese Partie, denn erneut mussten wir auf eine Reihe von Abwehrspielern verzichten und dies bereitete uns vor dem Spiel, doch ein wenig Kopfzerbrechen. Doch jammern und lamentieren hilft nichts. Man muss immer versuchen, das Beste aus der Situation zu machen. Da Eric Fankhauser zudem stark angeschlagen war erinnerten wir uns an ein Rezept von Otto Rehhagel, der mit seinen Griechen Europameister wurde. Wir agierten mit „Libero“ und zwei Manndeckern und einem defensiv eingestellten Mittelfeld. Vielleicht konnte so die Gegentorflut etwas eingedämmt werden.

Der Start in die Partie verlief entsprechend harzig. Durch die defensive Spielweise erhielten unsere Spitzen zwangsläufig etwas zu wenig Unterstützung nach vorne. Da die Verunsicherung bei vielen vorhanden war, getraute sich keiner richtig etwas nach vorne zu machen. Trotzdem kamen wir zur ersten Chance. In der 2. Minute flankte Nazim Elezi von der linken Seite vor das Tor, doch Dominik Däster verfehlte fünf Meter vor dem Tor ganz knapp den Ball.

In der Folge übernahmen die Subinger das Spieldiktat und spielten gefällig im Mittelfeld. Vor allem körperlich waren sie uns überlegen. Allerdings kam dabei wieder einmal unser Manko zum Tragen. Wir liessen sie zum Teil gewähren und standen oft zu weit von den Gegnern weg. Aber trotzt ihrer Überlegenheit, kamen die Gastgeber nicht zu vielen klaren Torchancen. Und was aufs Tor kam, war eine Beute unseres aufmerksamen Goalies Marco Meyer. So rettete er zweimal in der 1. Hälfte bravourös auf Schüsse und einen allein vor ihm stehenden Stürmer.

In der 22. Minute war aber auch er machtlos, und das Führungstor der Gastgeber fiel doch noch. Ausgangspunkt, war eine Standartsituation von der linken Seite. Am hinteren Pfosten waren drei Abwehrspieler nicht in der Lage den Ball wegzuspedieren und so drückte der Subinger Stürmer den Ball zum 0:1 über die Linie. Unser Team schien konsterniert und am Boden zerstört. Die Körpersprache verhiess nichts Gutes.

Hinzu kam, dass die Verletzung von Eric wieder aufbrach und er ersetzt werden musste.

Doch nach dem Umfallen, muss man auch wieder Aufstehen können. Man darf nicht liegen bleiben. Dazu kam noch eine gehörige Portion Glück. Nach dem 0:1 annullierte der Schiedsrichter aus unerfindlichen Gründen ein Tor der Einheimischen, wegen Abseits. Ein 0:2 in dieser Phase wäre wohl die vorzeitige Entscheidung gewesen.

Plötzlich wie aus heiterem Himmel in der 34. Minute das 1:1. Nach einem Freistoss von der linken Seite herrschte im Fünfmeterraum der Subinger ein heilloses Durcheinander. Mehrmals hatten unsere Spieler die Möglichkeit der Ball ins Tor zu schiessen. Nach einem Lattentreffer und einer Rettungstat auf der Linie prallte der Ball zu Dominik Däster, der zum vielumjubelten 1:1 einschoss. Jetzt war unsere Mannschaft erwacht und die Subinger geschockt.

Lange Zeit, bis weit in die zweite Hälfte hinein spielte sich das Spiel nun zumeist im Mittelfeld ab und lebte von verbissenen Zweikämpfen. Beide Teams schenkten sich keinen Meter Platz und kein Ball wurde aufgegeben.

In der 70. Minute zeigte Nazim Elezi wieder einmal, was er für uns wert ist. Ensar und Dardan setzten sich an der Mittellinie gegen ihre Gegenspieler durch. und spielten Nazim an. Dieser nahm den Ball am Strafraum mit, liess einen Gegenspieler mit einem Blitzantritt stehen und zog mit Rechts ab. Via Innenpfosten ging der Ball zum 2:1 für uns ins Netz. Der Jubel war riesig bei uns und nun hiess es, diese Führung über die letzten Minuten zu bringen. Fast jeder von uns wuchs kämpferisch über sich hinaus. Gerade der sonst so viel kritisierte Gzim Kadrija, wuchs an diesem Tag über sich hinaus und zog den Zahn. Obwohl er mit grossen Schmerzen, wegen einer Zehenverletzung, spielte, gelang es ihm den besten Subinger Spieler auszuschalten. Und dies war der Schlüssel zum Erfolg. Dank der tollen kämpferischen Leistung, der ganzen Mannschaft, gelang es uns die Gegner grösstenteils von unserem Tor fernzuhalten. Nur einmal lag der Torschrei schon in der Luft, doch Marco Meyer rettete mit einer grandiosen Parade das 2:1. Er parierte einen Schuss aus 5 Metern und rettete uns die Führung. Zehn Minuten vor Schluss schien der Sieg sicher. Dominik Däster wurde vom gegnerischen Goalie aufs Gröbste im Strafraum umgesäbelt. Ein klarer Elfmeter. Aber die Pfeife des Schiedsrichters, der ansonsten gut pfiff, blieb erstaunlicherweise stumm. Zu allem Unglück konnte Dominik danach nicht mehr weiter spielen und musste ausgewechselt werden.

Das Spiel war auch in der Schlussphase von harten aber nicht unfairen Zweikämpfen geprägt, welche je länger das Spiel dauerte vermehrt von uns gewonnen werden konnten. Dies war sicher mit ausschlaggebend, dass wir den Sieg erringen konnten. In der 90. Minute, war es erneut ein Geniestreich von Nazim Elezi, dem ansonsten an diesem Tag nicht allzu viel gelingen wollte, der die endgültige Entscheidung brachte. Er setzte energisch einem Pass von Sascha Hess nach und gewann den Zweikampf gegen den Abwehrspieler. Gekonnt und mit viel Gefühl lobte er den Ball über den gegnerischen Goalie zum 3:1 ins Tor. In dieser Szene zeigte er seine ganze Klasse und macht viel wieder gut, was ihm während des Spiels misslungen war.

Diesen Sieg hat die Mannschaft erkämpft. Vielleicht war auch das notwendige Quäntchen Glück dabei. Aber, Glück kommt nicht einfach so. Glück muss man sich erarbeiten und erzwingen. vor allem in der zweiten Halbzeit, hat die Mannschaft das Glück auf seine Seite gezwungen. Und im entscheidenden Moment war Nazim mit zwei Geniestreichen zur Stelle und machte, einmal mehr, den Unterschied aus.

 

Mannschaftsaufstellung: Marco Meyer, Eric Fankhauser, Marc Voirol, Gzim Kadrija, Sascha Hess (Matthias Weber), Dardan Llugaliu, Kaan Dikbas, Matthias Nemeth (Enes Ciftci), Ensar Ciftci, Dominik Däster (Mohammed Arefi), Nazim Elezi.

 

Tore: 1:1 Dominik Däster (34.) - 2:1 Nazim Elezi (70.) - 3:1 Nazim Elezi (90.)


FC Bellach - FC Trimbach vom 03.10.2010


FC Bellach - FC Trimbach  4 : 6  (2 : 3)    PDF Ausdruck

Das Spiel gegen den Tabellenletzten stand von Beginn weg unter einem schlechten Stern. Mit Matthias, Robin, Patrick und Lars, fehlte uns eine ganze Abwehrreihe, welche im Normalfall die Anfangsaufstellung bildet. Dies sollt sich im Verlauf des Spiels noch als gewaltiger Nachteil erweisen.

Allerdings standen wir auch sonst in dieser Partie von der ersten Minute an„neben den Schuhen“. Wir waren immer den einen Schritt zu weit vom Gegner weg und kamen deshalb immer den einen entscheidenden Schritt zu spät. Wir liessen dem Gegner viel zu viel Raum und so kamen die Trimbacher auf den Geschmack und fanden Freude am Spiel.

 

Bereits in der 5. Minute sorgte ein erster Abwehrfehler für die frühe Führung der Gäste. Ein Gästestürmer konnte ungehindert an unserem Abwehrspieler vorbeiziehen und zum 0:1 einschiessen. Nur 2 Minuten später wären wir beinahe noch höher in Rückstand geraten. Doch diesmal versagte der Angreifer, welcher sich gegen 4 Verteidiger durchgesetzt hatte. Dann hatten auch wir unsere erste gute Chance (9.), doch Nazim Elezi vergab diese, allein vor dem gegnerischen Goalie.

Nach 14 Minuten konnte sich Dominik Däster endlich einmal durchsetzen. Er profitierte von einem Missverständnis zwischen dem Torhüter und dem Abwehrspieler, die sich nicht einig waren und erzielte den Ausgleich.

In der 20. Minute schien sich das Blatt auf unsere Seite zu wenden. Ein Freistoss aus 18 Metern wurde zunächst von der Mauer abgeblockt. Der Ball kam jedoch noch einmal zu Nazim Elezi, der mit dem Nachschuss die 2:1 Führung erzielen konnte. In der Folge waren wir kurz die etwas aktivere Mannschaft ohne jedoch daraus Kapital schlagen zu können. Das Problem war immer wieder, dass wir die gegnerischen Angreifer nicht in den Griff bekamen. Immer wieder gelang es ihnen, sich gegen unsere Abwehrspieler durchzusetzen und für Gefahr vor unserem Tor zu sorgen. Als auch noch Eric Fankhauser, nach einem unglücklichen Zusammenprall verletzt vom Feld musste, war in unserer Abwehr gar keine Ordnung mehr vorhanden. In der 35. Minute kam es, wie es kommen musste. Wieder einmal bekamen wir die Stürmer nicht in den Griff und der Ausgleich war Tatsache. Kurz vor der Pause kam es gar noch schlimmer. Erneut konnten drei Verteidiger den gegnerischen Stürmer nicht bremsen, und es hiess 2:3.

In der Pause nahmen wir uns vor, in der zweiten Halbzeit noch einmal alles zu geben und zu versuchen die Partie zu kehren.

Nach 54. Minuten schien es auch wirklich so zu kommen. Nach einem schönen Pass von Dardan war es Ensar Ciftci, der der Abwehr enteilt war und zum 3:3 Ausgleich einschieben konnte. Jetzt waren wir also wieder im Spiel und konnten wieder hoffen. Aber die Hoffnung war nur von kurzer Dauer. In der 62. Minute das altbekannte Bild. Wieder gelang es uns nicht den Trimbacher Stürmer zu stoppen und es hiess 3:4. Nachdem der Goalie der Gäste, nach einem Handspiel ausserhalb des Strafraums, die rote Karte gesehen hatte und ein weiterer Gästespieler eine Zeitstrafe eingefangen hatte, keimte noch einmal Hoffnung auf. Aber in der 65. Minute fingen wir in Ueberzahl gar das 3:5 ein. Immer wieder dasselbe Bild. Es gelang uns nicht ………

 

Immer noch waren wir in der Ueberzahl und mussten in der 74. Minute sogar noch das 3:6 hinnehmen.

Zwar gelang es uns nur eine Minute später (75.), durch einen Handspenalty, den Gzim Kadrija mit viel Glück verwerten konnte, auf 4:6 zu verkürzen. Nach dem die Gäste für das Handspiel, welches zum Penalty geführt hatte, eine weitere Zeitstrafe aufgebrummt bekamen, konnten wir für kurze Zeit sogar gegen nur 8 Gegenspieler spielen. Erschreckend war aber, dass wir auch gegen acht Trimbacher nicht in der Lage waren, dem Spiel noch eine Wende zu geben. Weder Nazim, Dardan, Gzim oder Dominik noch irgend ein Anderer war an diesem Tag in der Lage, das Spiel für uns zu drehen.

Schade war, dass nicht alle Spieler bedingungslos an den Erfolg geglaubt hatten. Dies ging schon aus der Körpersprache hervor. Deshalb war es auch nicht möglich, aus dieser Partie als Sieger herauszugehen und darum war es auch nicht möglich, dass diese völlig unformierte Mannschaft Erfolg haben konnte. Aber 5 gestandene Defensivspieler und zugleich Stammkräfte zu ersetzen, war an diesem Tag einfach unmöglich.

 

Aufstellung: Wyniger Roy, Voirol Marc, Fankhauser Eric (Sadiki Leonhard), Kadrija Gzim, Nemeth Matthias (Zuberi Armend), Llugaliu Dardan (Hess Sascha), Dikbas Kaan, Elezi Nazim, Ciftci Ensar, Däster Dominik (Kicando Bula Luti), Ciftci Enes

 

Tore: 1:1 Däster Dominik (14.) - 2:1 Elezi Nazim (20.) - 3:3 Ciftci Ensar (54.) - 4:6 Kadrija Gzim (75./Handspenalty)


FC Grenchen - FC Bellach vom 26.09.2010


Glücklicher Sieg

FC Grenchen - FC Bellach  4 : 6  (1 : 2)       PDF Ausdruck

Es war wieder einmal kein Spiel für schwache Nerven. Bis zuletzt mussten wir um den glücklichen Sieg zittern.

Der FC Grenchen hatte mit unterschiedlichen Resultaten auf sich aufmerksam gemacht. Nach einem tollen 2:2 gegen den Tabellenführer RIVO Gäu, liessen sie ein 3:3 gegen den Tabellenletzten Trimbach folgen. Wir wussten also nicht so recht, wie und wo die Mannschaft des Gegners einzureihen war. Für uns ging es darum, den Sieg gegen Olten zu nutzen und mit weiteren drei Punkten den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten.

Unser Team kam jedoch von Beginn weg nicht richtig ins Spiel. Der kleine und enge Platz kam unserem Kombinationsfussball nicht entgegen. Hinzu kam, dass wir durch eigene Fehler (zu spätes Abspielen, Fehlpässe etc.) uns immer wieder selber unter Druck brachten und dem Gegner Chancen eröffneten, die dieser, zu unserem Glück, in der Anfangsphase ungenutzt liess. Zudem liess die Aggressivität zu wünschen übrig, so dass die Grenchner uns von Beginn weg stark zusetzten und dominierten. Zweimal verschossen sie aus aussichtsreichen Positionen in der Startviertelstunde und vergaben so eine frühe Führung.

Wie aus heiterem Himmel fiel dann jedoch in der 13. Minute das 1:0 durch Nazim Elezi. Bei seinem Schuss aus ca. 25. Metern stand der gegnerische Goalie etwas weit vor seinem Tor, so dass er überrascht wurde und den Ball über sich im Netz zappeln sah. Dies war unser erster richtiger Schuss auf das Grenchner Tor.

Nur 4 Minuten später stand es urplötzlich 2:0. Erneut war es Nazim Elezi, der mit einem Freistoss aus halblinker Position den gegnerischen Keeper überraschte und ihn mit einem Aufsetzer in der nahen Ecke zum zweiten Mal bezwang.

Dieser Vorsprung hätte uns in der Folge mehr Sicherheit verleihen sollen. Doch genau das Gegenteil war der Fall. Wir agierten weiterhin nachlässig, fahrig und leisteten uns auch in der Folge viele leichtsinnige Ballverluste. Ein solcher Lapsus führte in der 35. Minute zu einem Foulpenalty, den Grenchen zum Anschlusstreffer verwerten konnte. Bis zur Halbzeit, hatten die Gegner noch die eine oder andere Chance, konnten diese jedoch erneut nicht nutzen, so dass wir den knappen Vorsprung in die Pause retten konnten.

Das Spiel war knapp wieder eine Minute angepfiffen, als der Schiedsrichter erneut auf den Punkt zeigte. Auch den zweiten Elfmeter verwerteten die Uhrenstädter und kamen somit nach 46 Minuten zum Ausgleich. Es waren noch nicht alle Zuschauer wieder vom Kaffee zurückgekehrt, da stand es bereits 2:3. In der 49. Minute erzielten sie, nach einem erneuten Ballverlust im Mittelfeld den nicht unverdienten Führungstreffer. Was war nur mit unserer Mannschaft los. Wir konnten uns kaum in Szene setzen und hatten fast keine Möglichkeiten. Erneut wie ein Blitz aus heiterem Himmel, das 3:3 in der 53. Minute. Ensar Ciftci war mit einem Steilpass von Gzim Kadrija der Abwehr enteilt und schoss zum Ausgleich ein.

10 Minuten später setzte Dominik Däster energisch einem Ball nach und es kam zu einem Prellball. Den Abpraller schoss Robin Tropia aus ca. 15 Metern eiskalt flach zum 4:3 ein. Nun gab es zwangsläufig etwas mehr Platz für unsere Konter, da der Gegner gezwungen war etwas mehr zu riskieren. Eine Viertelstunde vor Schluss schloss Dominik Däster unseren schönsten Angriff zum 5:3 ab. Er konnte die Hereingabe von Ensar nur noch über die Linie schieben. Damit schien die Vorentscheidung gefallen. Aber nur 5 Minuten später, machten wir das Spiel noch einmal spannend. Erneut konnten wir nicht energisch genug, einen auf der Seite durchgedrungenen Gegenspspieler abblocken. Obwohl unser Goalie zuerst mit einer tollen Parade rettete konnten wir den Anschlusstreffer nicht verhindern. Noch einmal hiess es für uns also zittern. Allerdings hatten wir in der Schlussphase auch Möglichkeiten den Vorsprung wieder zu erhöhen. Doch sowohl wir, wie auch unsere Gegner nutzten die sich bietenden Chancen nicht.

Erst in der 90. Minute die Erlösung. Kicando Bula Luti war bei einem Schuss von Nazim Elezi zur Stelle und schoss den Abpraller zum 6:4 ein. Damit war die Entscheidung endgültig gefallen.

Wieder einmal hatte die Mannschaft für ein „Torspektakel“ gesorgt. Allerdings benötigten wir auch viel Glück diesen Sieg in trocken Tücher zu bringen. Durch diesen Erfolg waren wir jedoch weiterhin an der Spitze mit dabei.

 

Tore: 1:0 Nazim Elezi (13.) - 2:0 Nazim Elezi (17.) - 2:1 (Foulpen. 35.) - 2:2 (Foulpen.46.) - 2:3 (49.) - 3:3 Ensar Ciftci (53.) - 4:3 Robin Tropia (63.) - 5:3 Dominik Däster (75.) - 5:4 (80.) - 6:4 Kicando Bula Luti (90.)

 

Mannschaftsaufstellung:

Meyer Marco (Wyniger Roy), Fankhauser Eric, Kadrija Gzim, Fankhauser Lars (Tropia Robin), Basler Patrick, Nemeth Matthias (Lehmann Therry), Llugaliu Dardan, Dikbas Kaan, Ensar Ciftci, Nazim Elezi, Dominik Däster (Kicando Bula Luti)


FC Bellach a - FC Subingen vom 04.09.2010


Verdiente Niederlage

FC Bellach a - FC Subingen  1 : 4  (0 : 3)    PDF Ausdruck

Es gibt Tage an denen läuft rein gar Nichts. Dies war so ein Tag. Von Beginn weg, waren wir irgendwie nicht im Spiel. Allerdings wie es so ist: Es gibt eine „Fussballerweisheit“, welche besagt: „Wie du am Tag vor dem Spiel trainierst, so spielst du auch“. Und genau diese Fussballerweisheit, sollte sich wieder einmal bewahrheiten.

Zwar gelangen uns in den ersten Minuten nach vorne, die eine oder andere gute Aktion und wir hätten ohne weiteres in der 2. Minute in Führung gehen können. Aber Ensar Ciftci verfehlte nach einem schönen Pass von Nazim Elezi das Tor um Haaresbreite.

 

In der Folge kamen die Gäste aus Subingen immer besser ins Spiel. Die Gästemannschaft war viel aggressiver und aufmerksamer. Sie waren immer den einen Schritt eher am Ball als wir. Dies zog sich von ganz vorne bis nach hinten durch die ganze Mannschaft. Die Bereitschaft von 80% aller Spieler, im entscheidenden Moment, alles zu geben (oder noch ein bisschen mehr) war nicht ersichtlich. Fast jeder Zweikampf wurde vom Gegner gewonnen.

 

So kam was kommen musste. In der 20. Minute liessen wir wieder einmal einen Gegner unbedrängt flanken. In der Mitte standen drei Spieler von uns um einen Spieler von Subingen. Es war der gegnerische Stürmer, der zuerst am Ball war und ihn Richtung Tor befördern konnte. Zum Unvermögen kam nun auch noch das Pech dazu. Via Latte prallte der Ball an den Rücken unseres Torhüters und von dort über die Linie zum 0:1. Einmal mehr waren wir also in Rückstand geraten. War dies ein Schuss vor den Bug und würde sich die Mannschaft wie in Trimbach von diesem Schlag erholen?

Das Spiel glich sich zwar etwas aus und es entwickelte sich in der Folge ein belangloses Mittelfeldgeplänkel. Aber auch in dieser Phase waren die Subinger, die klar bessere Mannschaft. In der 37. Minute stand es urplötzlich 0:2. Ein unnötiger Fehlpass in der Mittelzone führt zu einem unnötigen Ballverlust. Ehe unsere Spieler umgeschaltet hatten, konnten die Subinger ihre Sturmspitze lancieren und diese hatte keine Mühe allein vor unserem Torhüter zum 0:2 einzuschiessen.

Damit noch nicht genug. In der 43. Minute kassierten wir nach einem Eckball gar noch das 0:3. Es war uns im Vorfeld dieses Eckballs nicht gelungen den Ball aus der Gefahrenzone zu spedieren. Auch beim Eckball selber standen wir zu weit von den Gegenspielern entfernt, so dass ein Subinger eher am Ball war und, aus dem Gewühl heraus, zum Pausenstand einschiessen konnte.

 

In der Pause nahmen wir uns vor, in der zweiten Halbzeit anders aufzutreten. Doch vom Wollen zum Können ist manchmal ein weiter Weg. Wir hatten zwar nach dem Wechsel mehr Spielanteile, doch grösstenteils nur weil sich die Subinger stark zurückzogen, uns das Mittelfeld überliessen, und nur noch auf die Sicherung des 0:3 aus waren. Aber es gelang uns nicht, aus dieser Ueberlegenheit Kapital zu schlagen. Im Gegenteil: In der 67. Minute erzielte der Gegner mit einem Hammerfreistoss aus 18 Metern das 0:4. Damit war das Spiel endgültig gelaufen.

Erst in der 72. Minute flackert noch einmal kurz etwas wie Hoffnung auf. Gzim Kadrija konnte einen Abpraller per Abstauber zum 1:4 einschiessen. Doch die Hoffnung war vergebens. Die Gäste verstanden es bis zum Schluss unsere Stürmer in Schach zu halten. Wir versuchten zwar weiterhin das Tor der Gäste unter Druck zu setzen ohne jedoch zu Torchancen zu kommen.

 

Unter dem Strich stand eine verdiente Niederlage. Obwohl der Gegner fussballerisch sicher nicht besser war als wir. Doch sie waren vor allem im Willen und Einsatz uns einen grossen Schritt voraus. Zudem waren sie auch sehr gut organisiert, so dass auch die individuelle Klasse unserer Spieler nicht zum Tragen kam.

Für die kommenden Spiele muss sich vor allem im Kopf unserer Spieler einiges ändern. Schade war zudem, dass sich in der Schlussphase ein Teil unserer Spieler mehr beim Schiedsrichter beschwert haben und somit, die eine oder andere Strafe einkassierten. Dieses Reklamieren und Lamentieren sorgte im Endeffekt nur dazu, dass wir zu keinem nennenswerten Angriffsfussball geschweige denn zu Tormöglichkeiten kamen.


FC Trimbach - FC Bellach vom 29.08.2010


Überzeugender Sieg nach Stotterstart

FC TRIMBACH - FC BELLACH a 4 : 8 (2:3)      PDF Ausdruck

Wie würde der Start in der Promotionsgruppe sein? Erst unter der Woche war bekannt geworden, dass wir doch noch in die Promotionsgruppe eingeteilt werden. Nach dem Rückzug des FC Deitingen wurde plötzlich ein Platz frei, so dass wir doch noch auf diesen Zug aufspringen konnten. Natürlich war dies eine grössere Herausforderung und ein anderes Kaliber, als die 1. Stärkeklasse. Aber wir Verantwortliche waren froh über diese Fügung. In dieser Gruppe werden unsere Spieler sicher mehr gefordert. Es liegt nun an uns zu zeigen, dass wir auch in dieser Klasse mithalten können.

Der erste Gegner hiess Trimbach. In der letzten Saison, ebenfalls in der Promotion, hatten wir zuletzt, gegen diesen Gegner, eine 2:7 Klatsche eingefangen.

Wir mussten wie im letzten Spiel, vorerst auf unsere Abwehrstütze Matthias Weber verzichten, der immer noch leicht angeschlagen war. Deshalb fehlte in unserer Abwehr zu Beginn ein bisschen die Abstimmung.

Die Gegner versuchten immer wieder mit der gleichen Taktik zum Erfolg zu kommen. Ein weiter Pass auf ihren Mittelstürmer und dieser versuchte dann unseren Abwehrspielern zu enteilen. Dies gelang in der Anfangsphase ein ums andere Mal. Bereits nach 3 Minuten tauchte dieser Stürmer erstmals alleine vor unserem Goalie auf. Diesem gelang es jedoch den Stürmer nach links abzudrängen, so dass er nur ins Aussennetz traf. Da hätte es bereits 0:1 heissen können.

Im Gegenzug hatten wir dann die Riesenmöglichkeit in Führung zu gehen. Doch Matthias Nemeth gelang das Kunststück, die Hereingabe von Ensar Ciftci aus ca. 3 Metern über das Tor zu schiessen.

Nach 5 Minuten lagen wir dann aber wirklich im Rückstand. Wieder einmal ein langer Ball auf den Mittelstürmer, der diesmal die Nerven behielt und das 0:1 erzielte. Nur 3 Minuten später verfehlten drei unserer Abwehrspieler im Fünfmeterraum den Ball und Trimbach lag plötzlich gar 2:0 in Führung.

So ging das also in der höheren Klasse. Es dauerte eine Viertelstunde, bis wir einigermassen ins Spiel kamen. In der 15. und der 17. Minute versagten Dominic Däster und Ensar Ciftci vorerst allein vor dem gegnerischen Keeper. Aber auch der Gegner hatte noch zwei Möglichkeiten die Führung auszubauen. Doch unser Torhüter Marco Meyer hielt uns mit schönen Paraden im Spiel.

Nach etwa 25 Minuten waren wir endgültig in der Promotion angekommen. Wir beherrschten Ball und Gegner. Dazu kam, dass wir auch das notwendige Glück auf unserer Seite hatten. In der 29. Minute hatte sich Ensar Ciftci wieder einmal auf der rechten Seite durchgesetzt. Seine Hereingabe lenkte ein Verteidiger von Trimbach unglücklich ins eigene Netz ab. Nur eine Minute später der Ausgleich. Wieder war Ensar der Ausgangspunkt. Dominic Däster konnte seine Hereingabe nur noch zum 2:2 einschieben. Innerhalb von 2 Minuten hatten wir das Spiel gekehrt. Ein Freistoss in der 39. Minute aus 16 Metern bedeutete das 3:2 durch Ensar Ciftci. Clever hatte er ausgenutzt, dass sich die Mauer beim Freistoss geöffnet hatte und schoss den Ball zur Führung ein. Mit diesem Resultat ging es auch in die Pause.

Die zweite Halbzeit wurde für unsere Mannschaft zum Schaulaufen. Es war eine Freude, wie das Team versuchte mit Direktspiel und Laufbereitschaft ihre spielerische Überlegenheit umzumünzen.

In der 53. Minute traf Kicando Bula Luti nur den Pfosten. Sascha Hess stand goldrichtig und konnte den Abpraller zum 4:2 ins Netz drücken. Zwei Minuten später stand es gar 5:2. Ensar Ciftci verwertete eine schönen Pass von Dardan Llugaliu und stellte damit die Weichen endgültig auf Sieg. Jetzt spielte nur noch eine Mannschaft und das war unsere. In der 69. Minute war es Nazim Elezi, der zum 6:2 einschoss. Nach diesem Treffer, wurden wir leider in der Abwehr etwas nachlässig, so dass in der 70. Minute der Gegner zum 6:3 kam. Gzim Kadrija beförderte den Ball per Eigentor ins Netz.

In der 80. Minute revanchierte sich Gzim und verwandelte einen Foulpenalty zum 7:3 und stellte somit den alten Abstand wieder her. Ein Handspenalty verhalf dem Gegner in der 88. Minute noch zum 7:4 ehe noch einmal Nazim Elezi einen Pass von Ensar Ciftci zum Endstand von 8:4 verwertete.

Wenn man von den ersten 10 Minuten absieht, hatten unsere Jungs das umgesetzt was wir von Ihnen erwartet hatten. Mit aggressivem Forechecking hatten sie den Gegner unter Druck gesetzt und dann spielerisch klar dominiert.

Schade war, dass wir nach der klaren Führung etwas zu nachlässig wurden und dadurch noch zwei unnötige Gegentore hinnehmen mussten. Erneut war es auch die Chancenauswertung, welche etwas zu wünschen übrig liess.

 

 

Tore: 1:2 Eigentor (29.) - 2:2 Dominic Däster (30.) - 3:2 Ensar Ciftci (39.) - 4:2 Sascha Hess (53.) - 5:2 Ensar Ciftci (55.) - 6.2 Nazim Elezi (69.) - 7:3 Gzim Kadrija (Pen./80.) - 8:4 Nazim Elezi (90.)


FC Bellach a - FC Biberist vom 21.08.2010


FC Bellach a - FC Biberist 7 : 2 (3:1)     PDF Ausdruck

 

Wie alle Jahre wussten wir auch in diesem Jahr, vor Saisonbeginn, nicht genau wo wir stehen, da einige Spieler während längerer Zeit in den Ferien geweilt haben, und deshalb einen Grossteil des Trainingsprogramm nicht mitmachen konnten. Die Freundschaftsspiele und das Turnier in Wangen hatten gezeigt, dass wir, trotz dieses Handicaps, bereit waren und optimistisch in die Saison starten konnten.

Für uns Trainer war klar, es gibt nur ein Ziel, und das heisst Rang Eins. So wollten wir schon im ersten Spiel von Beginn weg zeigen, dass wir als Favorit in dieser Gruppe gelten. Obwohl wir mit Matthias Weber und Dikbas Kaan die angestammte Innenverteidigung, wegen Verletzungen; vorerst auf der Bank lassen mussten, gingen wir zuversichtlich in die Partie und wollten von Beginn weg zeigen, wer „Herr im Hause“ ist. Von Beginn weg nahmen wir das Spieldiktat in die Hände und setzten die Biberister unter Druck. Mit aggressivem Forechecking provozierten wir immer wieder Ballverluste bei den Gegnern und kamen so zu ausgezeichneten Torchancen. Doch vorerst vergaben wir diese grosszügig und so kam es wie es kommen musste. In der 9. Minute fuhr uns der Schreck in die Glieder. Mit dem ersten Angriff kam der Gegner zum glücklichen 0:1. Nach einem Eckball liess unsere Abwehr einen Biberister am Fünfmeterraum völlig ungestört köpfen und plötzlich lagen wir 0:1 hinten.

Doch der Einbahnstrassenfussball Richtung Biberister Tor ging weiter. Aber gleichzeitig auch das Chancenauslassen. In schöner Regelmässigkeit vergaben unsere Stürmer die besten Möglichkeiten. Es brauchte schon etwas Glück, dass wir nach 31 Minuten zum Ausgleich kamen. Ensar Ciftci hatte einmal mehr energisch nachgesetzt. Der Torhüter der Gäste, der den Ball wegschlagen wollte, schoss unfreiwillig unseren Stürmer an, und mit etwas Glück prallte der Ball wieder Ensar vor die Füsse. Danach war es für ihn kein Kunststück mehr den Ball ins leere Tor zu schiessen.

War damit der Bann gebrochen? Nur 2 Minuten später war der eben erst eingewechselte Luti, nach einem schönen Pass von Ensar zur Stelle, und schoss zum 2:1 ein. Kicando Bula Luti sollte in der Folge zum Matchwinner werden. In der 40. Minute war er erneut da, wo er sein musste, und schob ein Zuspiel von Dardan Llugaliu zum 3:1 ein. Jetzt brachen die Dämme und die Biberister waren total überfordert.

Nach dem Wechsel ging es im gleichen Stil weiter. Angriff um Angriff brandete gegen das Tor der Gäste. In der 51. Minute fälschte ein gegnerischer Verteidiger einen Schuss von Nazim Elezi unglücklich ins eigene Tor ab. Danach war erneut Kicando Bula Luti zur Stelle und verwertete einen tollen Pass von Nazim Elezi zum 5:1. In der Folge wurden wir vor allem in der Defensive nachlässig und die Gäste kamen zum 5:2 (61.). Doch das Spiel ging weiter meistens in die andere Richtung.

Was liessen wir aber weiterhin für Chancen aus. Jeder versuchte den anderen im Auslassen der Möglichkeiten zu übertreffen.

In der 73. Minute kam Dominic Däster doch noch zu seinem Tor und kurz vor Ende traf auch Sascha Hess aus 16 Metern zum Schlussresultat von 7:2.

Ein mehr als verdienter Sieg zum Auftakt, der allerdings viel höher hätte ausfallen müssen. Darum gab es trotzt des überlegen geführten Spiels, doch ein kleines Stirnerunzeln. Vor allem in der zweiten Halbzeit gab es doch etliche Lücken in der Defensive, die in anderen Spielen eventuell bestraft werden. Dazu kam, dass die Chancenauswertung sehr zu wünschen übrig liess. Doch bei diesem Spielstand, war es verständlich, dass grösstenteils nach vorne gespielte wurde und die Konzentration etwas nachliess.

Was jedoch ausgezeichnet klappte, war das Spiel über die Seiten, mit welchem die Mannschaft immer wieder zu Chancen und Toren kam.

Auf diesem überzeugenden Sieg kann aufgebaut werden und es wird auch Selbstvertrauen für die kommenden Spiele geben.


Junioren B Turnier in Wangen b. Olten vom 08.08.2010

Aus 2 mach 1                  PDF Ausdruck

 

Wegen verschiedener Ferienabsenzen mischten wir die beiden Mannschaften der B-Junioren zusammen und machten eine daraus, um am Turnier in Wangen b/Olten zu bestehen.

Das Turnier um den Roland Schönenberger Cup ist jeweils vor dem Meisterschaftsstart ein ausgezeichneter Gradmesser. Schade nur, dass nicht alle Stammspieler dabei sein konnten.

 

Die Gegner waren nicht ohne. Mit Thal United, dem FC Zofingen und Black Stars Basel standen uns gleich 3 Teams aus der Coca-Cola League gegenüber. Dazu kam die Mannschaft des FC Egerkingen, welche auch in der Meisterschaft zu unseren Gegnern zählt.

 

Mit 16 Spielern reisten wir nach Wangen und gleich der erste Gegner hatte es in sich. Thal United hiess die erste Aufgabe. Schon früh (3.) gingen wir mit 1:0 durch Dominic Däster in Führung und hatten danach Möglichkeiten das Score zu erhöhen. Nach dem 1:1 Ausgleich nach 13 Minuten glich sich die Partie aus und am Schluss hatten beide Mannschaften die Möglichkeit noch zu gewinnen.

Im nächsten Spiel, gegen die Black Stars aus Basel, waren wir ohne Chance. Die gegenüber dem ersten Spiel auf einigen Positionen veränderte Mannschaft verlor sang- und klanglos mit 0:3 Toren. Den FC Egerkingen schlugen wir nach dem Mittagessen durch zwei Tore von Dikbas Kaan mit 2:0. So kam es im letzten Spiel zum Showdown. Mit einem Sieg gegen die hochfavorisierten Zofinger, wäre uns der Einzug in den Halbfinal gelungen.

In der Anfangsphase hatten wir, bei drei Aluminiumtreffern, viel Glück. Aber je länger das Spiel dauerte, verlor unsere Mannschaft die Angst vor dem scheinbar übermächtigen Gegner und wir konnten uns öfters spielerisch lösen. Nach dem 0:1 Rückstand, schien alles gelaufen. Doch das Team zeigte Moral und kam durch einen schönen Schuss von Ensar Ciftci aus 16 Metern zum Ausgleich.

Zwar waren die Aargauer auch in der Folge die klar dominierende Mannschaft, doch mit unseren Kontern, wäre uns beinahe noch die Überraschung gelungen. Aber letztendlich blieb es beim für uns glücklichen Remis, was gleich bedeutend mit dem Ausscheiden war.

 

Unter dem Strich war das Turnier vor allem für die Moral viel wert. Zwei Remis, ein Sieg und eine Niederlage, gegen diese Gegner, konnten sich sehen lassen und wir hoffen, dass wir den Elan in die Saison mitnehmen können.

 

Kader: Roy Wyniger, Matthias Weber, Dikbas Kaan, Lars Fankhauser, Patrick Basler, Ensar Ciftci, Matthias Nemeth, Eric Fankhauser, Sascha Hess, Dominic Däster, Kicando Bula Luti, Joel Quanchi, Robin Tropia, Kadrija Gzim;Lehmann Therry, Bitzi Raphael

 

 

Resultate:

Bellach             -           Thal United                            1 : 1

Bellach             -           Black Stars Basel                  0 : 3

Bellach             -           FC Egerkingen                       2 : 0

Bellach             -           FC Zofingen                           1 : 1

 

Rangliste

1.         Thal United                                               8 Pte.

2.         FC Zofingen                                              8 Pte.

3.         Black Stars Basel                                     6 Pte.

4.         FC Bellach                                               5 Pte.

5.         FC Egerkingen                                          1 Pt.



Matchberichte Junioren Ba, Saison 2009/2010


FC Bellach - RIVO Gäu, Meisterschaftsspiel vom 02.06.2010


FC Bellach - RIVO Gäu  6 : 1  (3 : 1)        PDF Ausdruck


Ein toller Abschluss!

Die Ausgangslage war klar. Wir wollten unsere Chancen auf den zweiten Platz, mit einem eigenen Sieg, wahren. Dass dann unser Ziel erreicht werden konnte müssten allerdings auch Biberist und Trimbach mitspielen. Doch zuerst mussten wir unsere Hausaufgaben erledigen.

Bei einer Niederlage war allerdings auch das Abrutschen auf den 5. Tabellenplatz möglich.

Hinzu kam, dass wir mit RIVO Gäu noch eine Rechnung offen hatten, aus der ersten Partie. Damals hatten sie uns die Grenzen aufgezeigt und uns zeitweise vorgeführt. Mit der 1:3 Niederlage waren wir im Frühjahr noch gut bedient.

Entsprechend motiviert gingen wir in das Spiel. Doch in der Anfangsphase waren es die Gäste aus dem Gäu, die gehörig Dampf machten, ohne allerdings vorerst zu gefährlichen Torszenen zu kommen. Wir benötigten einen Moment um in das Spiel zu kommen. Dank einer aggressiven und aufsässigen Spielweise kamen wir jedoch über den Kampf ins Spiel. Nachdem Josip Doric kurz zuvor eine gute Chance vergeben hatte, war in der 10. Minute Dardan Llugaliu zur Stelle und verwertete eine tollen Pass von Nazim Elezi zum Führungstor.

Die Gäste antworteten mit wütenden Gegenangriffen. Immer wieder versuchten sie es mit Steilpässen in die Schnittstellen der Viererkette, ihre schnellen Stürmer in Position zu bringen. Meistens stand unsere Deckung jedoch gut und nur einmal wurden die Zweikämpfe nicht mit letzter Konsequenz ausgeführt und schon stand es plötzliche 1:1 (17. Minute).

Nach diesem Ausgleichstreffer hatten die Gäste ihre beste Phase und drückten uns in die Defensive. Allerdings konnten wir auch diese Zeit schadlos überstehen und nach und nach konnten wir uns aus der Umklammerung lösen und versuchten unsererseits mit blitzschnellen Kontern die gegnerische Abwehr auszuhebeln.

In der 31. Minute war Ensar Ciftici, nach einem Eckball, zur Stelle und schoss am hinteren Pfosten stehend zum 2:1 ein. Nun waren wir endgültig wieder im Spiel und hatten in der Folge die besseren Chancen als die Gäste. In der 38. Minute sorgte ein sehr schöner Spielzug, über Ensar und Dardan dafür, dass Nazim Elezi aus sieben Metern zum Schuss kam. Unser „Topskorer“ liess sich natürlich nicht zweimal bitten und erzielte das wichtige 3:1.

Mit diesem Resultat wechselten wir die Seiten. Wir nahmen uns vor, möglichst noch ein viertes Tor zu erzielen und möglichst keines zu erhalten.

Der Druck der Gäuer hielt sich in Grenzen. In der 50. Minute erkämpfte sich Ensar Ciftci mit tollem Einsatz einen bereits verlorenen Ball zurück und bediente sofort Nazim Elezi, der nur noch zum 4:1 einschiessen konnte. Das war die Vorentscheidung, denn es schien nicht so, als könnte unser Gegner das Spiel noch einmal drehen.

In der 73. Minute war schon wieder Ensar Ciftci Ausgangspunkt für einen weiteren Treffer. Energisch setzte er einem Rückpass nach, so dass ihn der gegnerische Torhüter nur anschiessen konnte. Der Ball prallte von ihm zu Sasa Mrkota, der cool das 5:1 erzielte. Damit war der Kuchen gegessen und die Gegenwehr der Gäste liess, was das fussballerische anbetraf, nach. Sie fielen nur noch durch Fouls und unnötige Beschimpfungen von Spielern und Zuschauern auf.

Ruhig und abgeklärt brachten wir das Resultat über die Zeit. Als Höhepunkt durfte Salvatore Cona, in der 88. Minute, unter dem Jubel seiner Mitspieler, einen Elfmeter schiessen, den er „souverän“ zum Endresultat von 6:1 verwandelte.

Schade, dass die Gegner nach dem Schlusspfiff ihre Nerven nicht mehr im Zaum halten konnten und nur dank dem Eingreifen von einigen Erwachsenen kam es nicht zum Eklat.

Der Sieg war aber auch in dieser Höhe verdient. Im letzten Spiel der Saison hatten die Spieler noch einmal eine tolle Leistung abgerufen und konnten die Spielzeit mit einem Erfolgserlebnis abschliessen, was zweifellos schöner ist als andersrum.

 

Aufstellung: Marco Meyer, Jan Joder (Salvatore Cona), Matthias Weber, Goran Mrkota, Sasa Mrkota, Matthias Nemeth, Eric Fankhauser, Dardan Llugaliu (Robin Tropia), Ensar Ciftci, Nazim Elezi, Josip Doric (Gzim Kadrija)

 

Tore: 1:0 Dardan Llugaliu (10.) - 2:1 Ensar Ciftci (31.) - 3:1 Nazim Elezi (38.) - 4:1 Nazim Elezi (50.) - 5:1 Sasa Mrkota (78.) - 6:1 Salvatore Cona (88.)


FC Olten b - FC Bellach, Meisterschaftsspiel vom 30.05.2010


FC Olten b - FC Bellach  2 : 7  (1 : 2)         PDF Ausdruck


Auftakt mit dem schnellsten Tor der Saison

Hopp oder Flop? Bei einem Sieg gegen den FC Olten, waren wir weiterhin im Rennen um Rang zwei dabei. Bei einer Niederlage hätten die „Dreitannenstädter“ zu uns aufgeschlossen und vier Teams wären mit 15 Punkten zusammen an der Dritten Stelle der Tabelle gelegen. Damit wäre auch der Schritt auf Rang 6 nicht mehr weit gewesen.

So weit wollten wir es allerdings nicht kommen lassen. Obwohl die personelle Lage alles andere als optimal war, vor diesem Spiel, wollten wir es allen zeigen und uns nicht ohne Gegenwehr ergeben.

Ein Auftakt nach Mass auch diesmal wieder. Das vermutlich schnellste Tor in dieser Saison. Nach nur 15 Sekunden traf Nazim Elezi mit einem Traumschuss aus 18 Metern in den Winkel zum 1:0. Dieser Treffer verlieh unserem Team das nötige Selbstvertrauen und gegen das durch etliche Spieler der Coca-Cola-League-Mannschaft verstärkte Team von Olten, zeigte sich das Team, in der Anfangsphase, von der Besten Seite und überzeugte mit einigen schönen Spielzügen. Bereits in der 5. Minute führte ein Eckball von Nazim Elezi zum 2:0. Goran Mrkota war per Kopf zur Stelle und nickte die genau getimte Hereingabe ein.

Nun hatten wir das Spiel vollständig im Griff und erspielten uns einige weitere gute Tormöglichkeiten ohne vorerst zu reüssieren.

Unerklärlich war der Bruch nach ca. 25 Minuten. Im Gefühl des sicheren Spielstandes schalteten wir einen Gang zurück. Plötzlich liessen wir den Gegnern Platz und Raum. Diesen nutzten die Oltener aus und setzten uns für kurze Zeit gehörig unter Druck. Zweimal hielt uns dabei unser Goalie Marco Meyer mit guten Paraden im Spiel.

In der 40. Minute liessen wir wieder einmal einem gegnerischen Stürmer 20 Meter vor dem Tor zu viel Platz. Dieser konnte ungestört den Ball annehmen. Eine kurze Drehung und ein unhaltbarer trockener Schuss aus 18 Metern, genau in den Winkel, sorgte für das 1:2. Dieser Anschlusstreffer sorgte dafür, dass in den Minuten vor der Pause noch ein bisschen Hektik aufkam. Doch wir brachten das 2:1 in die Pause.

 

Nach dem Wechsel hatten die Oltener vorerst etwas mehr vom Spiel und setzten sich in unserer Hälfte fest. Unsere Konter waren zu wenig sauber und konsequent geführt und so verloren wir immer wieder, völlig unnötig, zu viele Bälle.

In der 68. Minute „erlöste“ uns Josip Doric mit dem 3:1 etwas vom Druck. Doch die Freude dauerte nur kurz. Schon 5 Minuten später war unsere Abwehr für einmal im Tiefschlaf versunken. Eine Angriff über die Rechte Seite, wurde zu wenig konsequent unterbunden und die Hereingabe nicht verhindert, Dazu kam, dass in der Mitte zwei gegnerische Stürmer völlig ungedeckt waren und den Ball nur noch einzuschieben brauchten. Damit hatten wir selber die Gegner wieder ins Spiel gebracht. Diese warfen in der Folge alles in den Angriff und dadurch gab es Platz für uns, den wir dann auch erfolgreich nutzten. In der 73. Minute eroberte sich Ensar Ciftci im Strafraum der Oltener, einen bereits verloren scheinenden Ball und bediente Nazim Elezi, der nur noch einzuschiessen brauchte. Nun schien die Gegenwehr der Heimmannschaft endgültig gebrochen zu sein. Mit blitzschnellen Angriffen kamen wir jetzt immer häufiger vor das Tor der Gegner. Nur drei Minuten nach dem 4:2 war es erneut Ensar Ciftci, der diesmal auf der linken Seite die Abwehr überlief. Seine Hereingabe kam zu Mathias Weber, dessen Schuss jedoch vom Pfosten zurückprallte. Nazim Elezi war zur Stelle und schoss zum 5:2 ein. Damit war endgültig die Entscheidung gefallen. Die Heimmannschaft hatte aufgegeben und so kamen wir noch zu zwei weiteren Treffern. In der 87. Minute konnte Therry Lemann einen Pass von Dardan Llugaliu zum 6:2 einschieben und Josip Doric setzte in der 90. Minute noch einen drauf und erzielte den siebten Treffer zum Endergebnis.

Damit waren wir weiterhin im Rennen um Platz zwei der Promotionsgruppe, was angesichts der personellen Probleme ein toller Erfolg wäre.

Darum werden wir am kommenden Mittwoch noch einmal alles geben und versuchen diesen zweiten Platz noch zu holen.

 

Aufstellung: Marco Meyer, Mathias Weber, Goran Mrkota, Mario Caputo, Gzim Kadrija (Mathias Nemeth), Eric Fankhauser, Dardan Llugaliu (Patrick Basler), Ensar Ciftci, Sasa Mrkota, Nazim Elezi, Josip Doric (Therry Lehmann)

 

Tore: 1:0 Nazim Elezi (1.) - 2:0 Goran Mrkota (5.) - 3:1 Josip Doric (68.) - 4:2 Nazim Elezi (75.)- 5:2 Nazim Elezi (78:) - 6:2 Therry Lehmann (87.) - 7:2 Josip Doric (90.+)


FC Bellach - FC Trimbach, Meisterschaftsspiel vom 19.05.2010


FC Bellach - FC Trimbach  2 : 7  (0 : 4)         PDF Ausdruck


Unsere Mannschaft bot an diesem Tag eine „unterirdische“ und völlig indiskutable Leistung. Kein einziger Spieler konnte an seine sonstige Leistung anknüpfen.

Obwohl wir auch in dieser Partie wieder auf einige wichtige Stammspieler verzichten mussten, gingen wir optimistisch in das Spiel. Zwar hatten wir uns im Hinspiel schon schwer gegen diesen Gegner getan und auch die letzten Ergebnisse der Trimbacher waren durchaus positiv. Doch wir wollten diese drei Punkte und damit an der Spitze dranbleiben.

Doch was blieb von den grossen Worten und Gedanken? Mit Beginn der Partie schien alles weg und vergessen. Bereits nach einer halben Minute hätte es schon 0:1 heissen können. Mit viel Glück kamen wir um einen Gegentreffer herum. War das der notwendige „Wachrüttler“?

Im Gegenteil. Kein Kampf, kein Engagement und kein Gegenhalten. Dazu kam, dass wir auch spielerisch in keiner Phase an unsere sonstigen Leistungen anknüpfen konnten. Persönliche individuelle Fehler von Leistungsträgern führten zu völlig unnö­tigen Toren.

In der 5. Minute war es zwar ein mehr als fragwürdiger Elfmeter, der zum 0:1 führte. Beim 0:2 nur 3 Minuten später begann jedoch die Flut der persönlichen Fehler. Und schon nach einer Viertelstunde sorgte erneut ein haarsträubender Lapsus in der Abwehr für das 0:3. In der heutigen Verfassung und mit der heutigen Einstellung war nun endgültig klar, dass heute Nichts mehr zu holen war

Auch in der Folgezeit war der Gegner eindeutig die bessere, und vor allem auch aktivere, Mannschaft.

Es dauerte immerhin bis zur 28. Minute, ehe wir zur ersten Torchance kamen. Doch Josip Doric verfehlte allein vor dem Gästetorhüter knapp das Gehäuse. Vielleicht hätte ein Anschlusstreffer in dieser Phase einen Ruck durch die Mannschaft bewirkt. Wirklich schien es für einen Moment als wenn unser Team sich auffangen könnte und zurück ins Spiel finden würde. Das 0:4 in der 35. Minute, nach einem Schuss aus über 30 Metern brach uns dann aber endgültig das Genick und erstickte das kurzfristige Aufflackern im Keime.

 

Nach dem Wechsel wollten wir eigentlich zu einer Aufholjagd ansetzen. Doch nur 3 Minuten nach dem Wiederanpfiff war alles wieder Makulatur. Bei einer Flanke von der linken Angriffsseite schauten unsere Abwehrspieler tatenlos zu, wie der Trimba­cher zum 0:5 einköpfen konnte.

Nur 2 Minuten später setzte sich Nazim Elezi zum ersten Mal energisch durch und vollendete zum 1:5. Sollte jetzt, wie gegen Härkingen, erneut ein Aufbäumen in der zweiten Halbzeit folgen? Fehlanzeige.

Die Gegner beherrschten uns, auch nach diesem Gegentreffer nach Belieben. Wir waren immer den einen entscheidenden Schritt zu spät. So auch in der 65. Minute  als wir wieder einmal dem gegnerischen Mittelstürmer am Strafraum zu viel Platz und Raum und ihn gewähren liessen. Das 1:6 war die logische Folge davon und damit das Ende aller Träume.

Eine Viertelstunde vor Schluss sorgte Nazim Elezi mit einem Weitschuss, unter güti­ger Mithilfe des gegnerischen Torhüters, für eine Resultatkosmetik.

Erst in den letzten zehn Minuten bäumte sich unsere Mannschaft plötzlich ein biss­chen auf. Doch dies war eindeutig viel zu wenig um hier noch etwas zu holen.

In der 90. Minute fiel das 2:7 als Dreingabe. Die Szene war symptomatisch für das ganze Spiel. Unser Goalie, der uns in der zweiten Halbzeit mit ein paar tollen Para­den vor einem Debakel bewahrt hatte, konnte einen Freistoss aus 18 Metern gerade noch an die Latte lenken. Beim Abpraller reagierten nur zwei Trimbacher. Unsere Abwehrspieler schauten taten- und teilnahmslos zu, wie einer dieser Stürmer seelenruhig zum Schlussresultat einschieben konnte.

Damit war die peinliche Vorstellung zu Ende und wir waren um eine Hoffnung ärmer. Dass man ab und zu einen schwächeren Tag einziehen kann, das kommt überall vor. Dass aber gleich eine ganze Mannschaft neben den Schuhen steht, das habe ich selten erlebt.

Es bleibt nur über dieses Spiel den Mantel des Schweigens zu decken und daraus die notwendigen Konsequenzen zu ziehen.

Die nächsten drei Spiele werden darüber entscheiden ob unsere Mannschaft die Saison nur noch „ausplampen“ lässt, oder ob sie sich noch einmal aufrappeln kann.

 

Aufstellung: Jan Baumgartner, Goran Mrkota (Tom Lötscher), Mathias Weber, Mario Caputo, Jan Joder (Mathias Nemeth), Dardan Llugaliu (Luca Cappelli), Kaan Dikbas, Nazim Elezi, Eric Fankhauser, Josip Doric, Gzim Kadrija (Osman Keskin)

 

Tore: 50. Min. 1:5 Nazim Elezi - 75.Min. 2:6 Nazim Elezi


FC Bellach - FC Zuchwil, Meisterschaftsspiel vom 16.05.2010


FC Bellach  -  FC Zuchwil  6  :  1  (5:0)      PDF Ausdruck

 

Überzeugender Sieg

 

Was war unser Sieg gegen Biberist vom vergangenen Mittwoch wert?

Nur mit einem weiteren Sieg gegen den FC Zuchwil konnten wir diese Punkte vergolden. Für einmal durften wir Gastrecht in Selzach geniessen. Dies entspricht natürlich dem Gruppierungsgedanken und machte sowohl den Spielern wir auch den Verantwortlichen Spass, da wir auch in Selzach sehr zuvorkommend behandelt und empfangen wurden.

Das Spiel der „Vorrunde“ war bekanntlich eines der torreichsten und endete mit 7:6 für uns. Wie in dieser ersten Partie hatten wir uns vorgenommen den Gegner von Beginn weg zu attackieren und Druck zu machen.

Anspiel für Zuchwil - Balleroberung durch uns - Traumpass von Sasa Mrkota auf Nazim Elezi. Dies die Kurzfassung der ersten 30 Sekunden. Nazim lief der gegnerischen Abwehr auf und davon und schob mit dem linken Fuss eiskalt zum 1:0 ein. Der Sekundenzeiger hatte noch nicht einmal eine ganze Umdrehung absolviert, als wir schon in Führung lagen. Auch in der Folge liessen wir durch aggressives Forechecking den Gegner nicht ins Spiel kommen. Verpassten es jedoch vorerst das Skore zu erhöhen. Erst ein Tor, Marke „Tor des Monats“, bescherte in der 12. Minute das 2:0. Nazim Elezi hatte erneut Mass genommen und aus 20 Metern voll in den Winkel getroffen. Damit waren die Weichen gestellt. Umso mehr wir auch weiterhin Druck machten und zu tollen Chancen kamen. Vorerst vereitelte der Zuchwiler Torhüter aber sämtliche Versuche und machte die besten Möglichkeiten zu Nichte. Erst in der 30. Minute hämmerte Josip Doric, nach einem Eckball, den Abpraller zum 3:0 unter die Latte. Ensar Ciftci, in der 40. Minute, der mit einem eiskalten Schuss aus spitzem Winkel unter die Latte das 4:0 erzielte, und das 5:0 erneut durch Nazim Elezi, der einen Abpraller in der 43. Minute über die Linie drückte, waren Ausdruck unserer Überlegenheit.

In der Pause ermahnten wir die Jungs und riefen ihnen die erste Partie in Erinnerung, als wir fünfzehn Minuten vor Schluss noch mit 7:2 führten und am Schluss mit Mühe das 7:6 über die Zeit retten konnten. Entsprechend motiviert ging die Mannschaft in die zweiten 45 Minuten und setzte sofort den Gegner wieder unter Druck. Doch die besten Möglichkeiten wurden vorerst ausgelassen.

In der 56. Minute kamen die Zuchwiler durch einen „Glücksschuss“, der vom Innenpfosten ins Netz prallte, zum 5:1.

Erste Befürchtungen kamen auf der Bank auf, dass es wieder ähnlich verlaufen könnte, wie im ersten Spiel.

Doch unsere Mannschaft liess sich diesmal die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Sie beschränkte sich zwar darauf, das Spiel zu kontrollieren und liess keine Zuchwiler Möglichkeiten zu, tat jedoch selber etwas zu wenig um das Skore noch auszubauen.

Erst in der 87. Minute enteilte Nazim Elezi, bei einem Konter, der gegnerischen Abwehr und schoss mit seinem vierten Treffer zum 6:1 Schlussresultat ein.

Ein völlig verdienter Sieg, der auch in dieser Höhe in Ordnung ging, waren wir doch klar die bessere und dominantere Mannschaft. Dieser Sieg lässt somit weiterhin die Chance auf einen Spitzenplatz offen.

 

Aufstellung: Marco Meyer, Mario Caputo (Tom Lötscher), Goran Mrkota, Mathias Weber, Sasa Mrkota, Eric Fankhauser, Dardan Llugaliu, Ensar Ciftci (Mathias Nemeth), Josip Doric (Kaan Dikbas), Nazim Elezi, Gzim Kadrija (Osman Keskin)

 

Tore: 1. Min. 1:0 Nazim Elezi - 12.Min 2:0 Nazim Elezi - 30.Min. 3:0 Josip Doric - 4.0. Min. 4:0 Ensar Ciftci - 43. Min. 5:0 Nazim Elezi - 87.Min. 6:1 Nazim Elezi


FC Biberist - FC Bellach, Meisterschaftsspiel vom 12.05.2010


FC Biberist - FC Bellach  2  :  3 (2 : 2)       PDF Ausdruck

 

Hart erkämpfter Sieg

 

Mit den Biberistern hatten wir noch eine Rechnung offen. Das unglückliche 2:3 aus der „Vorrunde“ lag uns immer noch schwer im Magen. Dazu kam, dass es unsere letzte Chance war, noch einmal um die Spitzenplätze mitkämpfen zu können. Biberist war Tabellenzweiter und wir lagen auf Rang drei. Also lag viel Brisanz in dieser Partie.

Allerdings waren die Vorzeichen alles andere als günstig. Wie schon im Hinspiel mussten wir auf den einen oder anderen wichtigen Spieler verzichten. Zudem war ein Teil der Mannschaft am Nachmittag noch am CS-Cup beteiligt. Also nicht gerade die optimalen Voraussetzung, für einen Spitzenkampf.

Bei strömendem Regen begannen wir die Partie und wollten nicht wie in der ersten Partie zu Beginn unter Druck geraten. Schon in der 3. Minute klingelte es zum ersten Mal im Netz. Allerdings nicht bei uns sondern bei den Biberistern.

Ein Eckball von der rechten Seite von Josip Doric getreten, landete auf dem Kopf von unserem „Kopfballungeheuer“ Nazim Elezi. Via Pfosten prallte die Kugel zum 1:0 ins Netz. Nur drei Minuten später stand es bereits 2:0. Ensar Ciftci hatte sich toll auf der linken Seite durchgesetzt seine scharfe Hereingabe konnte erneut Nazim Elezi zum 2:0 ins Netz spitzeln. Damit hatten wir alle Trümpfe in der Hand und wir dominierten die Partie in den ersten 20 Minuten nach Belieben. Danach allerdings riss bei uns der Faden und wir liessen die Biberister im Mittelfeld gewähren und ihnen zu viel Platz. Dadurch kamen sie immer besser ins Spiel. In der 22. Minute sorgte ein etwas fragwürdiger Elfmeter für den Anschlusstreffer.

Obwohl die Wasserämter in der Folgezeit mehr vom Spiel hatten, blieben Chancen Mangelware. Nur einmal hatten sie eine richtige Möglichkeit zum Ausgleich. Doch unser Torhüter Marco Meyer konnte einen Kopfball aus nächster Nähe mirakulös abwehren. Beim Nachschuss aus 5 Metern war er erneut zur Stelle und konnte mit einem tollen Reflex den Ball über die Latte lenken. Mit seinen Glanzparaden hatte er uns im Spiel gehalten. Unsere Mannschaft kam mit einigen schön vorgetragenen Kontern zu sehr guten Möglichkeiten, konnte diese jedoch nicht nutzen. So liefen wir unter anderem dreimal allein auf den Biberister Torhüter zu, ohne diesen vorerst bezwingen zu können.

Wir hatten uns bereits damit abgefunden, mit der knappen Führung in die Pause zu gehen, da führte erneut ein Augenblick der Unachtsamkeit doch noch für den Ausgleich. Einen Eckball brachten wir nicht aus der Gefahrenzone. Die Direktabnahme aus 16 Metern führte in der 44. Minute zum 2:2. Viel zu leichtsinnig hatten wir die 2:0 Führung aus den Händen gegeben, und den Gegner wieder stark gemacht.

Die zweite Hälfte brachte spielerisch wenig Erbauliches. Beide Teams boten technisch und spieltechnisch keine Glanzleistung und neutralisierten sich gegenseitig. Nur einmal mussten wir Angst haben in Rückstand zu geraten. Als wir wegen zweier gelber Karten mit nur 9 Mann auf dem Platz standen, musste unser Goalie Marco mit einer tollen Parade einen Flachschuss entschärfen. Ansonsten hatten weder wir noch die Gastgeber vorerst Chancen zu einem Torerfolg. Erst in der Schlussphase kamen wir wieder etwas besser auf und auch zu einigen guten Möglichkeiten. In der 86. Minute konnte der Biberister Goalie den durchgebrochenen Sasa Mrkota nur mit einem Foul stoppen. Den fälligen Penalty verwertete Mathias Weber mit etwas Glück zum 3:2. Diesen Vorsprung brachten wir ohne grosse Probleme über die Runde und hatten uns so für die Heimniederlage revanchiert. Mit diesem hart erkämpften Sieg haben wir gezeigt, dass wir auch gegen die Spitzenmannschaften aus der Promotionsgruppe bestehen können.

 

Aufstellung: Marco Meyer, Jan Joder (Mario Caputo), Goran Mrkota, Mathias Weber, Sasa Mrkota, Dardan Llugaliu, Kaan Dikbas, Ensar Ciftci (Tom Lötscher), Josip Doric, Nazim Elezi, Gzim Kadrija (Osman Keskin)

 

Tore: 3. Min 1:0  Nazim Elezi - 6. Min. 2:0 Nazim Elezi - 86. Min. 3:2 Mathias Weber


FC Bellach - FC Härkingen, Meisterschaftsspiel vom 01.05.2010


FC BELLACH - FC HÄRKINGEN 5 : 6 (2:4)     PDF Ausdruck

 

Zwar auf Augenhöhe, aber…..

 

Der dritte Spitzenkampf innerhalb einer Woche! Nach RIVO Gäu und Biberist, war also nun der Tabellenführer aus Härkingen, welcher im Herbst nur ganz knapp nach der Niederlage gegen Deitingen am Aufstieg in die CCL gescheitert war, Gast auf der Brunnmatt.

Wir wollten auch gegen den Ersten der Tabelle zeigen, dass wir mit den Besten mithalten können.

Wir hatten uns so viel vorgenommen und wollten sehr konzentriert an die Sache gehen. Doch bereits nach 25 Sekunden, lag der Ball erstmals im Netz. Leider auf der falschen Seite. Wir hatten uns auf der Bank noch nicht einmal richtig eingerichtet, da passierte unserem Goalie ein bedauerlicher Lapsus. Bei einem Rückpass, den er wegschlagen wollte, traf er so unglücklich den attackierenden Gegenspieler, dass der Ball zum Entsetzen von uns Allen Richtung eigenes Tor trudelte und vom nachgelaufenen Gegner nur noch eingeschoben werden konnte. Der Schock war natürlich riesig nun konnte es nur noch heissen: Jetzt erst recht!

Es brauchte allerdings schon ein paar Minuten, bis wir uns von diesem Rückschlag erholt hatten. Es gelang uns allerdings in dieser Phase gut den Gegner vom Tor wegzuhalten und keine Tormöglichkeiten zuzulassen.

In der 17. Minute sorgte eine schöne Kombination über unsere rechte Seite zum verdienten Ausgleich. Eine Hereingabe von Josip Doric nahm Nazim Elezi per Seitfallzieher direkt aus der Luft und erzielte das 1:1. Wir waren also wieder im Spiel. Doch die Freude war nicht von allzu langer Dauer. In der 24. Minute liessen wir unseren Gegnern am Strafraum für einmal etwas zu viel Platz. Zu allem liess unser Goalie den haltbaren Schuss aus ca. 20 Metern unter seinen Armen hindurch zum 1:2 ins Netz rutschen. Nicht schon wieder! dachten alle. Doch erneut wurden die Ärmel hochgekrempelt. In der 29. Minute tauchte plötzlich Innenverteidiger Mathias Weber ganz vorn auf. Er wurde von Nazim Elezi im Strafraum hervorragend angespielt und eiskalt hob er den Ball, aus 10 Metern, über den sich werfenden gegnerischen Keeper hinweg zum 2:2 ins Tor. Aber ein Unglück kommt selten allein. Zu den beiden unglücklichen Toren, kam noch dazu, dass sich unser Käpten Goran Mrkota bei einem Abwehrversuch verletzte, so dass er nur noch humpelnd weiterspielen konnte. Doch er biss auf die Zähne und schon seine Präsenz sorgte dafür, dass wir moralisch nicht ganz am Boden lagen. In der 36. Minute waren wir, nach einem Eckball, für einen Augenblick gedanklich nicht auf der Höhe und so konnten die Härkinger, beinahe mühelos, zum erneuten Führungstreffer einköpfen. In der Folgezeit kam die beste Zeit der Gäste. Sie setzten uns gehörig unter Druck und kamen in der 41. Minute durch einen Foulelfmeter nicht unverdient zum 2:4.

In der Pause beschlossen wir uns nicht abschlachten zu lassen und noch einmal dagegen zu halten. 5 Minuten nach Wiederanpfiff schien es aber bei Goran endgültig nicht mehr zu gehen und er verliess humpelnd den Platz (kam später aber noch einmal zurück). Als dann in der 54. Minute ein glasklares Offsidetor gegen uns anerkannt wurde, schien sich alles gegen uns verschworen zu haben. Keiner gab uns, nach diesem 2:5, auch nur noch ein klein bisschen Kredit. Die Mannschaft gab sich allerdings nicht auf und spielte und fightete weiter, wie bei einem Unentschieden oder einem knappen Rückstand.

In der 67. Minute wurden unsere Bemühungen belohnt. Josip Doric eroberte sich im Mittelfeld einen Ball bediente Nazim Elezi, welcher aus 16 Metern mit dem linken Fuss den Ball zum 3:5 in die rechte Ecke schlenzte. Nur 10 Minuten später hämmerte Josip Doric aus ca. 20 Metern, den Ball zum 4:5 unter die Latte. Auch wenn dieser Treffer auf den ersten Blick haltbar schien, war es doch ein schönes Tor und vor allem verlieh es unserer Mannschaft noch einmal Flügel.

Doch der Schiedsrichter schien an diesem Tag etwas gegen uns zu haben. Ein brutales Foul an unserem Mittelfeldspieler ahndete er nicht. Der Ball sprang zu einem Gegner, der diesen nur noch in die Mitte spielen musste, wo er von einem Härkinger zum 4:6 eingeschossen werden konnte. Damit schien die Entscheidung endgültig gefallen zu sein. Doch wir waren an diesem Tag nicht bereit schon aufzugeben. In der 83. Minute zählte sich das aus. Und wieder war es „Geburtstagskind“ Nazim Elezi, der zum neuerlichen Anschlusstreffer traf. Jetzt warfen wir natürlich alles in den Angriff und versuchten das Unmögliche, möglich zu machen. Doch trotzt einer oder zwei guten Chancen, wollte der Ball nicht mehr ins Tor. Alles Anstürmen war erfolglos geblieben.

Wir hatten allerdings erneut gezeigt, dass wir uns nicht verstecken müssen, und dass wir mit der Spitze mithalten können. Nur wenig fehlte, und wir hätten das bessere Ende in den Händen gehalten.

Aber „Hätte und Wenn“ nützen uns nichts. Wir haben auch das dritte Spitzenspiel als unglücklicher Verlierer beendet. Doch die Mannschaft hatte einmal mehr Charakter bewiesen und versucht die Niederlage abzuwenden. Dass es auch diesmal nicht reichte, war zum Teil unglücklichen Umständen und natürlich auch unserem eigenen Unvermögen zu zu schreiben.

Nun steht die zweite Runde an. Da jedes Team zweimal gegeneinander spielen muss, besteht für uns die Möglichkeit zur Revanche und die wollen wir auch nutzen.

 

Jetzt erst recht!


FC Bellach - FC Biberist, Meisterschaftsspiel vom 27.04.2010


FC Bellach - FC Biberist  2 : 3  (1 : 2)        PDF Ausdruck

Unglückliche Niederlage

Wie würde die Reaktion der Mannschaft auf die erste Niederlage am Sonntag sein?

Gegen die körperlich robusten Biberister galt es, entgenzuhalten. Wollte man nicht unter die Räder geraten.

In den ersten 20 Minuten setzten uns die Gäste mit ihrem elanvollen Angriffsspiel gehörig unter Druck. Immer wieder versuchten sie mit langen, weiten Pässen unsere Abwehr auszuhebeln. Vorerst stand unsere Defensive einigermassen stabil und vor allem die beiden Innenverteidiger, Goran Mrkota und Mathias Weber, konnten mit ihrer rustikalen Art immer wieder brenzlige Situationen bereinigen.

In der 20. Minute fiel jedoch eher überraschend die Führung für unsere Mannschaft. Einen Eckball von Josip Doric konnte Goran Mrkota zum 1:0 über die Linie bugsie­ren.

Die Freude war jedoch nur von kurzer Dauer. Bereits vier Minuten später mussten wir den Ausgleich hinnehmen. Nach einem zu wenig konsequent geführten Zweikampf, hebelte ein Steilpass über die linke Seite unsere Abwehr aus. Der Querpass in die Mitte konnte vom Biberister Stürmer zum 1:1 verwertet werden.

In der Folge glich das Spielgeschehen aus und beide Teams kamen nicht zu guten Torgelegenheiten. In der 35. Minute war dann jedoch eine Kopie des Ausgleichs für den Führungstreffer der Biberister verantwortlich. Wieder ein Steilpass in die Schnitt­stelle der Viererabwehr. In der Mitte war es erneut derselbe Stürmer, der sich gegen zwei Abwehrspieler durchsetzen konnte und zum 1:2 einschoss.

Danach war unsere Mannschaft vorerst geschockt und geriet bis zur Pause gewaltig unter Druck. Oft wusste man sich nur mit Befreiungsschlägen zu helfen. Letztendlich gelang es uns aber mit etwas Glück das 1:2 in die Halbzeit zu bringen.

Nach dem Wechsel schien unsere Mannschaft wie ausgewechselt. Plötzlich war sie es, welche das Spieldiktat übernahm. Die Zweikämpfe wurden nun gewonnen, und angetrieben vom unermüdlichen Mathias Weber setzten wir den Gegner unter Druck.

In der 69. Minute war Gzim Kadrija zur Stelle und verwertete eine Hereingabe von Nazim Elezi zum 2:2. In der Folge kamen wir zu einigen hochkarätigen Torgelegen­heiten, welche wir jedoch alle ungenutzt liessen. Bezeichnend war, dass der einge­wechselte Dominik Däster seinen Sturmkollegen vormachte, wie man sich bewegen muss, um zu Chancen zu kommen. Wir verstanden es aber nicht aus den sich bie­tenden Chancen Kapital zu schlagen. Zum Teil fehlte uns ein Quäntchen Cleverness. Ansonsten hätten wir das Spiel vorzeitig entscheiden können. Wie es im Fussball häufig so ist, rächt sich solches oft. Einen Moment der Unaufmerksamkeit rächte sich bitter. In der 89. Minute sorgte ein Eckball für die Entscheidung. Für einen Augenblick wurde ein Biberister Spieler aus den Augen gelassen und mit etwas Glück vollendete er die Hereingabe zum 2:3. Obwohl wir in der Folge verzweifelt alles nach vorne warfen, half es Nichts mehr, und wir mussten eine bittere Niederlage hinnehmen.

Der Mannschaft selber kann höchstens der Vorwurf gemacht werden, die sich bie­tenden Chancen nicht verwertet zu haben und etwas zu wenig clever agiert zu ha­ben. Ansonsten gab sie alles und fast alle kämpften und zeigten, dass sie auch mit einer stark ersatzgeschwächten Equipe bestehen können.

Nun heisst es: Kopf hoch. Und die genau gleiche Leistung weiterhin zu bringen, vor allem am Samstag, gegen den Tabellenführer Härkingen.

 

Aufstellung: Marco Meyer, Goran Mrkota, Mathias Weber, Robin Tropia (Eric Fankhauser), Dardan Llugaliu, Kaan Dikbas, Ensar Ciftci, Josip Doric, Nazim Elezi, Gzim Kadrija (Dominik Däster)

 

Tore: 20. Min. 1:0 Goran Mrkota - 69. Min. 2:2 Gzim Kadrija


RIVO Gäu - FC Bellach, Meisterschaftsspiel vom 25.04.2010


RIVO Gäu - FC Bellach 3 : 1 (1:0)             PDF Ausdruck

Drei Spiele - Neun Punkte. Die Ausbeute aus den ersten drei Begegnungen war optimal. Nun hiess es, gegen die „starken“ Teams der Promogruppe zu bestehen.

RIVO Gäu war der erste Gegner der „grossen Drei“. Nach vier Spielen hatte dieses Team ein Torverhältnis von 5:4 Toren. Eine stabile Defensive erwartete uns also und jetzt musste sich zeigen, ob unser Offensivpotential wirklich so gut ist, wie es in den ersten drei Spielen den Anschein erweckt hatte.

 

Bei sommerlichen Temperaturen gingen wir optimistisch in die Partie. Bereits in den ersten Minuten mussten wir aber feststellen, dass unsere Mannschaft vor allem körperlich und was Zweikampfstärke anbelangte eindeutig unterlegen war. Die Spieler von RIVO Gäu wirbelten unsere Defensive in dieser Anfangsphase ordentlich durcheinander und stiessen in diesen ersten Minuten auf wenig Widerstand in unseren Abwehrreihen. Wir liessen den gegnerischen Spielern zu viel Platz und waren so immer einen Schritt zu spät. Dadurch kamen wir auch nach vorne nicht wie gewünscht zur Geltung.

Logische Folge von einigen erschreckenden Stockfehlern in unserer Innenverteidigung, war das 0:1 in der 11. Minute. Der gegnerische Mittelstürmer konnte an der Mittellinie ungestört den Ball annehmen, drehte sich um unseren ersten Innenverteidiger herum und lief anschliessend auch total unbehelligt am zweiten Innenverteidiger vorbei. Aus 16 Metern verwandelte er mit einem schönen Flachschuss unhaltbar zum Führungstreffer. In der Folge hatten die Gäuer noch die eine oder andere Möglichkeit die Führung auszubauen. Doch vorerst ohne Erfolg.

Bei uns dauerte es ca. 20 Minuten, bis wir einigermassen ins Spiel fanden. Erst danach konnten wir uns mit einigen schönen Spielzügen lösen und den Gegner ebenfalls unter Druck setzen.

Zwischen der 25. und 35. Minute kamen wir zu drei tollen Torchancen, welche wir jedoch nicht ausnutzen konnten. Entweder scheiterten wir am eigenen Unvermögen oder der gegnerische Keeper vereitelte mit tollen Paraden den Ausgleich. Nach den Startschwierigkeiten und dem Anfangsfeuerwerk der Gegner hatten wir das Spiel etwas besser in den Griff bekommen. Doch es gelang uns in der Folge nicht bis zur Halbzeit das Skore auszugleichen.

Nach dem Pausentee brauchten wir erneut eine etwas längere Phase bis wir ins Spiel fanden. Und auch diesmal rächte sich diese Passivität. In der 51. Minute konnten die Gäuer das 2:0 erzielen. Drei mal hatten wir bei dieser Aktion die Gelegenheit den Ball aus der Gefahrenzone zu spedieren, doch jedes Mal schossen wir den Ball dem Gegner genau vor die Füsse, so dass urplötzlich aus einem Knäuel vor dem Tor das 0:2 fiel.

In der Folge plätscherte die Partie bei hochsommerlichen Temperaturen etwas dahin. Wir mussten uns von dem Schock erholen, waren wir doch mit viel Optimismus aus der Pause gekommen und waren überzeugt, die Partie noch drehen zu können. Und dann dieser Nackenschlag. Der Gegner konnte oder wollte nicht zulegen. In der 65. Minute herrschte erneut ein „Tohuwabohu“ in unserem Strafraum. Erneut, wie beim 0:2, hatten wir mehrmals die Gelegenheit den Ball aus dem Strafraum und damit aus der Gefahrenzone zu spedieren. Doch wiederum gelang es uns nicht endgültig zu befreien und zu unserem Entsetzen holperte die Kugel letztendlich zum 0:3 über die Linie. Damit war die Partie endgültig entschieden. Unser Team war nicht mehr in der Lage noch einmal zu reagieren und noch einmal zuzusetzen.

Erst in der Schlussminute kamen wir durch einen Foulelfmeter doch noch zum verdienten Ehrentreffer. Mathias Weber verwertete diesen souverän.

 

In dieser Partie wurden uns für einmal die Grenzen aufgezeigt. Vor allem mussten wir merken, dass wenn wir nicht konsequent in die Zweikämpfe gehen und den Gegner bekämpfen wir durch unsere körperliche Unterlegenheit unter die Räder geraten.

Nach vorne setzten wir auch diesmal mit schönen Spielzügen einige Akzente, konnten aber wieder einmal nicht, die sich uns bietenden Chancen ausnutzen.

Damit war also die erste Spitzenbegegnung verloren gegangen. Doch uns bleibt keine Zeit Trübsal zu blasen. Bereits am Dienstag kommt mit Biberist der nächste Gegner welcher erneut ein hoher Massstab ist, zu uns auf die Brunnmatt.

 

Aufstellung: Marco Meyer, Goran Mrkota, Mathias Weber, Sven Christ, Mario Caputo (Robin Tropia), Dardan Llugaliu (Sasa Mrkota), Eric Fankhauser, Ensar Ciftci (Cyrill Behrens), Josip Doric (Mathias Nemeth), Nazim Elezi, Gzim Kadrija (Luca Cappelli)

 

Tor: 1:3 Mathias Weber (Foulpenalty)


FC Bellach - FC Olten b, Meisterschaftsspiel vom 17.04.2010


FC Bellach - FC Olten b  8 : 6  (6 : 1)      PDF Ausdruck

DEJA VU ! ....

Mit drei weiteren Punkten wollten wir weiterhin an der Tabellenspitze dranbleiben.

Mit Olten kam ein Team, von welchem wir überzeugt waren, dass sie nicht zur absoluten Spitze zählen und deshalb zu schlagen sind.

Die Mannschaft aus der „Drei-Tannen-Stadt“ wies ein Torverhältnis von 19:19 Toren aus. Dies sagte viel über die Stärken und Schwächen dieses Teams aus. Dementsprechend wollten wir von Beginn weg den Gegner unter Druck setzen.

Doch wir kamen nur schleppend in das Spiel. Hinten standen wir zwar sehr gut und liessen vorerst kaum Chancen zu, hatten aber auf der Gegenseite ebenfalls kaum Möglichkeiten. Erst nach 10 Minuten fingen wir an unser konstruktives Spiel aufzuziehen. Es brauchte jedoch ein „glückliches“ Tor um die spielerische Überlegenheit auch zahlenmässig umzusetzen.

In der 12. Minute sprach uns der Schiedsrichter in der Mitte der gegnerischen Hälfte einen Freistoss zu. Mathias Weber erkannte die Situation blitzschnell. Er sah, dass der Torhüter der Oltner für einen Moment falsch stand. Aus 35 Metern schoss er den Freistoss, ehe sich der Gegner formiert hatte aufs Tor - wo er zum Führungstreffer einschlug. Plötzlich liefen unsere Kombinationen wie am Schnürchen und der Gegner hatte Nichts mehr entgegenzusetzen.

In der 16. Minute bediente Dardan Llugaliu mit einem schönen Pass Ensar Ciftci, der eiskalt den Ball am Torhüter vorbei zum 2:0 einschob. Eine 100%ige Chancenauswertung bis dahin. Entgegen vorangegangener Spiele, mussten wir uns diesmal nicht über vergebene Torchancen ärgern. Es schien als hätten unsere Spieler etwas gelernt.

Ein unnötiger Ballverlust im Mittelfeld und ein Stellungsfehler in der Abwehr sorgten nach 20 Minuten dafür, dass die Oltener kurzfristig wieder hoffen durften. Doch dieser Anschlusstreffer brachte uns nicht aus dem Konzept aus und war der einzige Negativpunkt in der ersten Halbzeit. Wir spielten weiterhin wie aus einem Guss und kamen auch weiterhin guten Möglichkeiten.

In der 26. Minute drückte Gzim Kadrija einen Eckball von Nazim Elezi zum 3:1 über die Linie. Nur fünf Minuten später stand es bereits 4:1. Einen Schuss aus 16 Metern konnte der Gästekeeper nur abprallen lassen und Josip Doric war zur Stelle und schob den Ball zum 4:1 ins Netz. Die Oltener hatten nun Nichts mehr entgegensetzen. Immer wieder kamen wir über die Aussenbahnen vor das gegnerische Tor. Zwangsläufig fielen mit der Zeit weitere Tore. Nach 33 Minuten war es erneut Ensar Ciftci, der aus fünf Metern seinen zweiten Treffer erzielen konnte. Das 6:1, fünf Minuten vor der Pause erzielte Nazim Elezi. Er hatte sich am Strafraum durchgesetzt und mit einem sehenswerten Linksschuss den Gästetorhüter bezwungen. Dies war der Schlusspunkt unter ein Feuerwerk unserer Spieler. Die erste Halbzeit war etwas vom Besten, was wir von dieser Mannschaft bis dahin gesehen hatten.

 

Was würde unser Team in der zweiten Halbzeit noch zeigen. Wir erinnerten die Spieler an die Partie in Zuchwil, als wir nach einem 7:2 Vorsprung noch zittern mussten. Bei dem Gegner wackelten in der Pause die Wände. Der gegnerische Trainer stauchte seine Spieler lautstark zusammen und dies sollte Wirkung zeigen.

Die zweite Halbzeit war nur wenige Sekunden alt, als der Schiedsrichter einen Freistoss gegen uns diktierte. Aus 25 Metern schoss der Oltener auf unser Tor. Warum unser Goalie den Schuss halbhoch in der Torwartecke parieren liess, ist ein Rätsel. 6:2 also. Nur ein Schönheitsfehler ?

Unsere Mannschaft war, wie schon in Zuchwil in der zweiten Hälfte nicht wieder zu erkennen. Keiner war mehr bereit ans Limit zu gehen. Alle dachten wohl es geht von selber und man muss nichts mehr dazu beitragen. In der 52. Minute entschied der gute Schiedsrichter auf Elfmeter gegen uns und schon hiess es nur noch 6:3. Kam nun wieder das grosse Zittern ? So wie wir uns in der Folge präsentierten, luden wir die Gegner geradezu dazu ein, wieder Hoffnung zu schöpfen. Der Schalter war bei unseren Spielern auf „Stand by“ gestellt und schien nicht mehr umgelegt werden zu können. Dazu kam, dass unser Goalie einen rabenschwarzen Tag eingefangen hatte. Nach einer Stunde stand es gar 6:4. Einen scheinbar haltbaren Kopfball liess er über die Linie gleiten. Was war nur los. Die Abwehr, die bis dahin so sattelfest erschien wackelte bedenklich und nach vorne ging gar nichts mehr. Es kam aber noch schlimmer. Nach 67 Minuten segelte ein weiter Ball Richtung unserem Tor. Zum Entsetzen aller senkte sich die „Halbflanke“ über den Goalie zum 6:5 ins Tor. Nur noch ein Tor Vorsprung und noch waren über 20 Minuten zu spielen. Ein Geniestreich, in der 70. Minute, als Goran Mrkota, Nazim Elezi aus der eigenen Hälfte mit einem schönen Steilpasse bediente, sorgte bei uns wieder für etwas Luft. Eiskalt bezwang Nazim den Gästekeeper zum 7:5. Die Vorentscheidung ?

Nun hatte sich unsere Mannschaft wieder gefangen. Als Jan Joder in der 82. Minute das 8:5 erzielte war die endgültige Entscheidung gefallen. Das 8:6, in der 88. Minute, durch einen etwas fragwürdigen Penalty war dann nur noch Resultatkosmetik.

Spiel gewonnen - Mund abputzen. So muss das Fazit aus dieser Partie sein. Allerdings sind wir Trainer mehr denn je gefordert, unsere Konsequenzen aus den Spielen gegen Zuchwil und Olten zu ziehen. Zweimal, mehr als komfortable Vorsprünge beinahe preisgegeben. Da heisst es daran zu arbeiten, denn einmal kann dies auch „in die Hosen gehen“.

 

Mannschaftsaufstellung: Marco Meyer, Mario Caputo, Sasa Mrkota, Goran Mrkota, Mathias Nemeth (Robin Tropia), Ensar Ciftci, Mathias Weber (Tom Lötscher), Dardan Llugaliu, Josip Doric (Kaan Dikbars), Nazim Elezi, Gzim Kadrija (Jan Joder)

 

Tore: (12.Min.) Weber 1:0 - (16.Min.) Ciftci 2:0 - (26.Min:) Kadrija 3:1 -

(31.Min.) Doric 4:1 - (33.Min.) Ciftci 5:1 - (40.Min:) Elezi 6:1 - (70.Min.) Elezi 7:5 -

(82.Min.) Joder 8:5


FC Zuchwil - FC Bellach, Meisterschaftsspiel vom 03.04.2010


FC Zuchwil - FC Bellach    6 : 7  (2 : 4)         PDF Ausdruck

Zum Schluss noch gezittert

 

Gegen den FC Zuchwil hatten wir noch etwas gutzumachen. Eine unglückliche 4:6 Niederlage aus der Vorrunde lag uns immer noch schwer im Magen.

Nach dem Sieg in Trimbach zum Rückrundenbeginn, wollten wir natürlich mit einem weiteren Sieg gleichzeitig an der Tabellenspitze dranbleiben.

Von Beginn weg, setzten wir die Gastgeber, mit elanvollem Spiel über die Flügel unter Druck und kamen schon in der Anfangsphase zu tollen Chancen, die allerdings etwas zu leichtfertig vergeben wurden. Wie es im Fussball so ist, wenn man seine Chancen nicht nutzt, so wird man oft bestraft. In der 8. Minute fuhr uns der Schreck ordentlich in die Glieder. Ein weiter Ball aus der rechten Halbdistanz, welcher wohl eher als Flanke gedacht war, senkte sich über unseren Goalie zur Führung für Zuchwil ins Netz. Sollte sich das Ganze aus der Vorrunde wiederholen, als wir nach vier Torhüterfehlern auf die Verliererstrasse gerieten. Auch diesmal war es wieder so ein „Weitschuss“, der uns ins Hintertreffen brachte.

Mit wütenden Angriffen, versuchten wir in der Folge diesen Lapsus auszubügeln. Doch vorerst vergaben wir weiterhin, die sich uns bietenden Chancen. So versagten sowohl bei Josip Doric, wie auch bei Sasa Mrkota alleine vor dem gegnerischen Keeper die Nerven und sie brachten den Ball nicht über die Linie. Gegen unseren Angriffswirber war die Zuchwiler Abwehr in der Folge völlig überfordert.

In der 25. Minute war es dann endlich soweit. Gzim Kadrija konnte einen Querpass von Nazim Elezi zum Ausgleich einschiessen. Jetzt war „die Festung“ weichgeschossen. Nur eine Minute später konnte Nazim Elezi mit einem sehenswerten Freistoss aus 30 Metern das 2:1 erzielen. Auch dieser Treffer schien, wie der Erste auf unserer Seite, nicht ganz unhaltbar.

Der Sekundenzeiger hatte daraufhin kaum eine ganze Umdrehung vollendet, als erneut Nazim Elezi zuschlug. Ensar Ciftci hatte ihm den Ball pfannenfertig aufgelegt, so dass er keine Mühe hatte zu vollenden. Die Waage schien nun endgültig auf unsere Seite zu kippen, erst recht als der Schiedsrichter in der 31. Minute auf Penalty für uns entschied. Doch dieser wurde viel zu nachlässig verschossen und damit wohl auch eine frühzeitige Vorentscheidung vergeben.

In der Folge wirbelte aber unser Team weiter und zwangsläufig fiel in der 38. Minute das 4:1. Nach einer Energieleistung von Gzim Kadrija schoss Josip Doric endlich seinen ersten Treffer. Jetzt schien die Partie also doch noch frühzeitig entschieden. Der zweite Ball, der auf unser Tor kam bedeutete jedoch noch vor der Pause das 2:4. Allerdings ging diesem Treffer ein klares Foul an unserem Goalie voraus. Die Zuchwiler konnten nach diesem Anschlusstreffer also noch einmal Hoffnung schöpfen.

Doch nach dem Wechsel zerstörten wir schnell diesen Funken Hoffnung der Gastgeber. Weiterhin waren sie bei dem Anfgriffsfurioso unseres Teams völlig überfordert. In der 52. Minute erzielte Mathias Weber mittels Elfmeter das 5:2 und stellte somit den Drei Tore Vorsprung wieder her. Nur eine Minute danach war es erneut Nazim Elezi, der mit einem gefühlvollen Heber aus 20 Metern, den zu weit vor dem Tor stehenden Keeper zum 6:2 bezwingen konnte. Dem 7:2 durch Josip Doric ging einer der schönsten Spielzüge voraus. Jetzt zauberten die Jungs teilweise und die Zuchwiler waren stehend KO. Ein Kantersieg schien möglich. Doch ob der spielerischen Ueberlegenheit vergassen wir das Toreschiessen und die besten Möglichkeiten wurden ausgelassen.

Eine Viertelstunde vor Schluss kamen die Gastgeber durch eine Unachtsamkeit in unserer Abwehr plötzlich zum 7:3. Ergebniskosmetik dachten wir. Dies schien nur ein kleiner Schönheitsfehler. Aber nach diesem Treffer schien es als hätte unsere Mannschaft plötzlich einen „Filmriss“. Es waren ja nur noch 15 Minuten zu spielen und wir führten ganz klar und dominierten den Gegner. Was sollte da noch passieren?

Die Mannschaft hörte aber in der Folgezeit auf Fussball zu spielen. Man war mit den Gedanken bereits irgendwo anders und alberte zum Teil nur noch herum. Die Strafe folgte auf dem Fuss. Durch einen Freistoss hiess es 5 Minuten später nur noch 7:4. Auch dies schien noch nicht weiter bedrohlich und die Mannschaft wurde nicht aufgeweckt. Als dann in der 87. Minute gar noch das 7:5 fiel, merkte man plötzlich bei einigen aufkommende Nervosität. Doch in solchen Fällen ist es meist schwierig den Schalter wieder umzulegen. Jedenfalls gelang dies unserer Mannschaft nicht. In der vorletzten Spielminute bejubelten die Zuchwiler gar noch den 7:6 Anschlusstreffer. Nun schien noch einmal alles möglich und bei uns kam die grosse Angst vor der Blamage auf. In der Nachspielzeit hatten wir dann noch das Glück, dass ein Eckball auf der Linie herausgeköpft werden konnte. Dies wäre das Tüpfelchen auf dem i gewesen.

Dann war aber doch Schluss und der Sieg, wenn auch zuletzt mühsam, war in trockenen Tüchern. Ein Sieg über den man sich am Schluss gar nicht richtig freuen konnte. Zu fest steckte der Schreck noch in den Gliedern.

70 Minuten hatte man den Gegner buchstäblich an die Wand gespielt und danach aufgehört Fussball zu spielen.

Unter dem Strich ging der Sieg sicher in Ordnung, allerdings gilt es das danach vorgefallene noch zu verarbeiten. Bei anderer Gelegenheit kann dies in die Hosen gehen.


FC Trimbach - FC Bellach, Meisterschaftsspiel vom 26.03.2010


FC Trimbach - FC Bellach  2 : 4  (1 : 3)       PDF Ausdruck

Die Vorbereitung lief nicht unbedingt nach Mass. Zuerst wurden wir von drei Spielern schmählich im Stich gelassen und danach waren die Ergebnisse auch nicht dazu angetan in Optimismus zu verfallen.

Wo stehen wir - was ist für uns möglich und können wir die angestrebten Ziele erreichen?

Nachdem im November der Kader noch 17 Spieler umfasste, schmolz dieser in der Winterpause erschreckend schnell auf 14 Spieler zusammen. Woran das lag? konnte sich auch innerhalb der Mannschaft keiner erklären. Die Stimmung war grösstenteils in Ordnung und diejenigen welche mitzogen, waren zumeist mit viel Elan dabei.

Also durfte man gespannt sein, zu was wir fähig waren.

Die erste Partie führte uns nach Trimbach. Diesen Gegner hatten wir im Cupviertelfinale besiegt. Damals hatten wir zu Beginn einige Mühe und mussten lange kämpfen, ehe wir uns zum Schluss doch noch überzeugend durchsetzen konnten.

Leider machte das Wetter nicht ganz mit beim Saisonstart. Anstatt eines lauen Frühlingsabends, hatte sich der Winter zurückgemeldet und Regen und Wind peitschten über das Feld. Aber unsere Spieler liessen sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen.

Gleich nach dem Anpfiff übernahmen wir die Initiative und versuchten konsequent über die Aussenbahnen zum Erfolg zu kommen.

Bereits in der 4. Minute war diese Taktik von Erfolg gekürt. Ensar Ciftci narrte auf der linken Seite zwei Abwehrspieler und seine Hereingabe konnte Josip Doric zum Führungstreffer über die Linie drücken.

Immer wieder kamen wir mit diesem System zum Erfolg. So auch in der 17. Minute als Josip Doric rechts durchlief. Diesmal war Nazim Elezi zur Stelle und hämmerte aus 11 Metern den Ball unter die Latte. In der Folge hatten wir den Gegner im Griff und liessen kaum Gegenangriffe zu. In der 25. Minute kam Mathias Weber 30 Meter vor dem Tor an den Ball. Er sah, dass der Torhüter zu weit vor seinem Kasten stand und sein Schuss schlug zum 3:0 unter der Latte ein.

Dieser Treffer hätte noch mehr zur Beruhigung beitragen sollen. Doch das Gegenteil war der Fall. Ab diesem Zeitpunkt, schien es, als wäre der Faden gerissen. Zwar liessen wir auch weiterhin kaum Torchancen zu, doch wir spielten nicht mehr konsequent über die Flügel. Immer wieder versuchten wir es durch die Mitte, wo es sehr eng war und wir kein Durchkommen mehr fanden. Fast alle hatten sich schon mit diesem Pausenstand abgefunden, als in der 44. Minute ein Eckball in den Strafraum segelte. Unsere Spieler schienen mit den Gedanken bereits beim Tee und so kam der kleinste Spieler des Gegners aus 7 Metern frei zum Kopfball und schon stand es nur noch 3:1.

 

Nach dem Wechsel hatten die Trimbacher vorerst mehr vom Spiel und drückten uns hinten rein. Torchancen blieben allerdings vorerst weiterhin Mangelware. In der 62. Minute verkürzten dann aber die Trimbacher doch noch das 3:2. Nach einem Missverständnis in unserer Abwehr kam ein Trimbacher am Penaltypunkt zum Schuss. Dieser wurde unglücklicherweise noch abgefälscht, so dass unser Torhüter keine Abwehrchance hatte.

 

Sollte es doch noch einmal eng werden? Die Gastgeber drückten jetzt vehement, auf den Ausgleich, eröffneten uns dadurch aber Möglichkeiten zum Kontern. Vorerst schafften wir es jedoch nicht, aus den sich bietenden Möglichkeiten Kapital zu schlagen. Josip Doric und Nazim Elezi verfehlten mehrere Male das Tor in aussichtsreicher Position. Jan Joder scheiterte am Gebälk und so blieb das Spiel weiterhin auf des Messers Schneide.

In der 87. Minute dann doch die Erlösung. Nazim Elezi entwischte der entblössten Abwehr und schoss zum entscheidenden 4:2 Schlussstand ein.

Unter dem Strich ein verdienter Erfolg, den wir uns allerdings selber noch schwer gemacht hatten. Nach tollem Start, liessen wir nach dem 3:0, im Wissen um den scheinbar sicheren Sieg, nach und mussten zuletzt noch bangen. Trotzdem oder trotz aller Widrigkeiten im Vorfeld gelang uns ein Start nach Mass.

Besonders zu erwähnen ist vor allem der Einstand von Mario Caputo, der quasi von Null auf Hundert startete. Nachdem er in der letzten Saison und auch in der Vorrunde noch in der zweiten Stärkeklasse gespielt hatte, erwies er sich als Gewinner der Vorbereitung und zählte mit seiner Leistung in diesem Spiel zu einem der besten im Team.

 

 

Aufstellung: Meyer Marco, Caputo Mario (Ismaili Eroll), Mrkota Goran, Weber Mathias, Mrkota Sasa, Ciftci Ensar, Nemeth Mathias (Llugaliu Dardan), Fankhauser Eric, Doric Josip, Elezi Nazim, Kadrija Gzim (Joder Jan)

 

Tore: 4.Min. 0:1 Elezi Nazimi, 17.Min. 0:2 Doric Josip; 25.Min. 0:3 Weber Mathias; 87.Min. 2:4 Elezi Nazim


Hallenturnier in Niedergösgen vom 09. Januar 2010


Den Auftakt zur 2 Hälfte der Saison 2009/2010 machte für die B-Junioren, das Hallenturnier in Niedergösgen. Die Frage war, wie waren die Spieler nach der kurzen Winterpause drauf?

 

Gespielt wurde in drei 5er Gruppen, in welcher Jeder gegen Jeden spielte. Unsere Gegner waren das Ämme Team, FC Erlinsbach a, Mladost Aarau und der FC Rupperswil.

Die erste Partie ist ja bekanntlich zumeist wegweisend für den weiteren Verlauf des ganzen Turniers.

Mit 4 : 0 gegen das Ämme Team gelang uns ein ansprechender Start. Vier Tore mussten zuerst erzielt werden, bei einer Spieldauer von nur 8 Minuten. Die nächste Partie gegen den FC Erlinsbach a gewannen wir ebenfalls klar mit 3:0 Toren. Damit standen wir nach zwei Spielen, mit 6 Punkten an der Tabellenspitze. Gegen die Mannschaft von Rupperswil gelang uns trotzt bester Chancen erstmals kein Tor. Da wir allerdings auch keines einstecken mussten blieben wir weiterhin ungeschlagen.

Im letzten Spiel gegen Mladost Aarau siegten wir noch einmal mit 1:0 und konnten so überlegen den Gruppensieg einfahren und zudem war unser Torhüter Sasa Mrkota nach den Gruppenspielen als einziger Torwart des ganzen Turniers ungeschlagen.

 

In einer Zusatzrunde machten die drei Gruppensieger untereinander den Turniersieg aus. Etwas mühsam war die Wartezeit bis zum ersten Finalspiel. Diese dauerte über zwei Stunden. Doch auch durch diesen Umstand liessen wir uns nicht aus dem Konzept bringen. In der ersten Partie hatte der FC Turgi den FC Schönenwerd mit 3:0 geschlagen. Somit mussten wir gegen die Aargauer aus Turgi im nächsten Spiel unbedingt gewinnen, damit diese nicht schon den Turniersieg feiern konnten.

Wie erhofft gelang uns ein toller 1:0 Sieg und es blieb im Rennen um den Turniersieg spannend. Mit diesem Sieg hatten wir nun alle Trümpfe in der Hand, denn uns reichte schon ein Remis um Erster zu werden. Der FC Schönenwerd, welchem wir bereits im Cup Halbfinal unterlegen waren, sollte nicht noch einmal zum Stolperstein werden.

Obwohl wir in der letzen Partie, unsere beiden ersten und einzigen Tore einfangen mussten, reichte das souverän heraus gespielte 2:2 zum Turniersieg.

 

Unsere Resultate:

Bellach -           Team Ämme                 4 : 0

Bellach -           FC Erlinsbach a            3 : 0

Bellach -           FC Rupperswil              0 : 0

Bellach -           Mladost Aarau              1 : 0

 

Finalspiele:

Bellach -           FC Turgi                       1 : 0

Bellach -           FC Schönenwerd          2 : 2

 

Rangliste:

1.            FC Bellach

2.            FC Turgi

3.            FC Schönenwerd

 

 

Spieler: Mrkota Sasa (Tor), Fankhauser Eric, Weber Mathias, Ciftci Ensar, Elezi Nazim, Mrkota Goran, Christ Sven, Joder Jan, Wyss Julian


Cupspiel 1/4 Finale Junioren Ba vom 22. Oktober 2009


FC Bellach - FC Trimbach  6 : 0  (4 : 0)       PDF Ausdruck


Cup Viertelfinale gegen Trimbach. Diese Partie versprach ein interessantes Duell zu werden. Beide Teams waren scheinbar offensiv stark. Wir hatten bis dahin in 9 Meisterschaftsspielen 51 Tore erzielt und Trimbach immerhin 48. Also durften die Zuschauer auf viele Tore hoffen.

 

Noch zwei Schritte bis ins Finale. Den ersten wollten wir gegen den Tabellenvierten der anderen Gruppe machen. Dazu brauchte es eine Topleistung, das wussten wir. Zum Glück zeigte das Formbarometer nach den zwei „Pleiten“ gegen Deitingen und in Derendingen nach dem zuletzt überzeugenden Sieg über Luterbach wieder aufsteigende Tendenz.

 

Mit gestärktem Selbstvertrauen gingen wir also in die Partie. Von Beginn weg versuchten wir das Spieldiktat an uns zu reissen. Vor allem das Duo Josip Doric und Luca Burkhalter wirbelten die gegnerischen Abwehrreihen ein ums andere Mal durcheinander. Auch durch das kleine „Malheur“ mit dem Licht, liessen wir uns in der Anfangsphase nicht aus dem Konzept bringen.

 

In der 5. Minute schlug es erstmals beim Gegner ein. Nach schöner Vorarbeit von Josip Doric konnte Luca Burkhalter das 1:0 erzielen. In der Folgezeit hatten wir den Gegner im Griff und liessen diesen kaum zur Entfaltung kommen. Da die Trimbacher zumeist mit langen Bällen in die Spitze operierten, gleichzeitig unsere Defensive gut stand und Nichts zuliess, bestand zu keiner Zeit Gefahr für unser Tor.

 

In der 23. Minute tankte sich Luca Burkhalter auf der rechten Seite durch und bediente den gut mitgelaufenen Josip Doric. Dieser schoss zum verdienten 2:0 ein. Als Luca Burkhalter in der 32. Minute das 3:0 mit einem schönen Schuss erzielte, war der Widerstand der Gäste gebrochen. Endgültig den „Todesstoss“ verpassten wir den Trimbachern in der 45. Minute. Erneut war es Luca Burkhalter, der sich im Strafraum durchsetzen konnte. Mit unbändigem Willen stocherte er den Ball zum 4:0 über die Linie, nach dem er zuerst mit seinem Schuss am Verteidiger und Torhüter gescheitert war. Gleich nach diesem Treffer pfiff der ausgezeichnete Schiedsrichter zur Pause.

Nach dem Tee versuchten die Gäste noch einmal alles um den Rückstand zu verkürzen. Doch unsere Defensive stand weiter gut und wenn doch einmal ein Ball den Weg aufs Tor fand, war unser Torwart zur Stelle, der sehr sicher agierte und die wenigen Möglichkeiten, welche sich boten, zu Nichte machte.

 

Das 5:0 von Nazim Elezi, war der Treffer des Tages. Aus 25 Metern nahm er Mass und versenkte den Weitschuss im linken Torwinkel.

Damit war auch der letzte Funken Hoffnung erloschen und das 6:0 in der 65. Minute, erneut durch Luca Burkhalter, war noch eine Zugabe. Aus 16 Metern nahm er Mass und überwand den gegnerischen Keeper.

 

Nun spielte sich die Mannschaft in einen Rausch und der Ball wurde schön laufen gelassen. Zum Teil sah man sehr schöne Ballpassagen und Kombinationen. Dabei wurde allerdings oft der direkte Zug zum Tor vermisst, so dass es letztendlich beim 6:0 Sieg blieb.

Leider kam es zum Schluss noch zu einer unschönen Szene, als sich einer unserer Spieler nach einer ebenso unschönen Provokation, durch den gegnerischen Trainer, zu einer Unsportlichkeit hinreissen liess.

 

Aber nichts desto trotz, haben wir es geschafft. Wir stehen im Halbfinale. Dieser findet in einer Woche, am nächsten Mittwoch (28.10.) statt. Gegner und Ort sind heute noch nicht bekannt.

Nun ist es also nur noch ein Schritt und auch den wollen wir versuchen noch zu gehen.

 

Hans-Jörg Oetterli


Meisterschaftsspiel Junioren Ba vom 18. Oktober 2009


FC Bellach - FC Luterbach  11 : 0  (7 : 0)         PDF Ausdruck


Viel stand in dieser Partie auf dem Spiel. Nur mit einem Sieg konnten wir den dritten Platz und somit die Qualifikation für die Promotionsgruppe sichern und damit das Minimalziel, welches wir uns für die Vorrunde gesetzt hatten erreichen.

Nachdem wir noch vor drei Wochen, als stolzer Tabellenführer geglänzt hatten, drohte nun der Absturz auf Rang vier oder fünf. Also musste unbedingt ein Sieg her.

Mit der entsprechenden Einstellung ging die Mannschaft in die Partie. Res Fankhauser hatte die Mannschaft genau richtig eingestellt und die richtigen Worte gefunden.

 

Mit Vollgas gingen wir in die Partie und bereits in den ersten zehn Minuten hatten wir die Chancen, das Spiel frühzeitig für uns zu entscheiden. Drei bis vier hundertprozentige Möglichkeiten eröffneten sich uns in diesen Anfangsminuten. Sollte dies etwa ein „Deja vu“ geben. Genau so war es doch schon in Derendingen und gegen Deitingen. Und am Schluss standen wir dann mit fast leeren Händen da.

 

Aber in der 12. Minute wurden unsere Bemühungen dann doch noch belohnt. Josip Doric, war nach einem Schuss, den der gegnerische Torhüter abprallen liess, zur Stelle und staubte zum längst fälligen 1:0 ab, Weiter spielte unsere Mannschaft mit Vollgas nach vorne, vergass aber diesmal die defensive Absicherung nach Hinten nicht.

Weitere Möglichkeiten wurden vergeben und es dauerte bis zur 21. Minute ehe sich Ensar Ciftci auf seiner rechten Seite durchsetzen konnte. Seine gut getimte Flanke köpfte, das „Kopfballungeheuer“, Nazim Elezi aus kurzer Distanz völlig unbehindert zum 2:0 ein. Damit war die Partie für uns richtig lanciert. Nur drei Minuten später verlängerte ein gegnerischer Abwehrspieler einen Eckball von Nazim Elezi zum 3:0 ins eigene Netz.

Nun kam die Zeit von Luca Burkhalter. Nach 28 Minuten war er erstmals erfolgreich. Auf einen schönen Pass von Josip war er der Abwehr enteilt und erzielte eiskalt das 4:0. In der 33. Minute war er mit einem schönen Schuss aus 18 Metern zum 5:0 erfolgreich und nach 42 Minuten war er nach einem Pfostenschuss von Julian Wyss zur Stelle und erzielten mit einem lupenreinen Hattrick das 6:0. Kurz vor dem Pausenpfiff erzielte Josip Doric noch den siebten Treffer.

 

Nach dem Wechsel ging es vorerst mit dem munteren Toreschiessen weiter. Nur drei Minuten nach dem Wiederanpfiff war erneut Luca Burkhalter erfolgreich und nachdem Nazim Elezi nach 50 Minuten das 9:0 erzielt hatte, wurde munter durchgewechselt. Damit kam es zu einem kleinen Bruch im Spiel. Vor allem fehlte jetzt die absolute Konsequenz beim Torabschluss. Und manchmal wurde fast zu eigensinnig agiert und jeder wollte sich noch in die Torschützenliste eintragen lassen.

Das 10:0 in der 55. Minute erneut durch Luca Burkhalter und das 11:0 durch einen schönen Heber von Osman Keskin, eine Minute später, bedeutete das Schlussresultat. Auch wenn wir in der letzten halben Stunde weiter klar überlegen waren, gelang es nicht mehr, das Skore noch zu erhöhen.

Mit diesem Sieg war es uns gelungen in der Tabelle den dritten Rang, punktgleich mit dem Zweiten zu sichern und damit sind wir im Frühjahr in der Promotionsgruppe vertreten. Ein zusätzliches Erfolgserlebnis konnten wir verbuchen. Erstmals war es uns gelungen ein Spiel zu Null zu beenden. Dies ist um so erstaunlicher, weil bei einem solchen Kantersieg oft die Konzentration leidet und man dann oft noch ein dummes Tor einfängt.

Damit ist in der Meisterschaft für uns die Vorrunde abgeschlossen und es steht uns noch das Cup-Viertelfinale am nächsten Mittwoch (21.10.) zu Hause gegen den FC Trimbach bevor.

 

Mannschaftsaufstellung: Marco Meyer, Goran Mrkota (Luca Capelli), Matthias Weber, Matthias Nemeth, Sasa Mrkota (Gzim Kadrija), Eric Fankhauser (Marco Amiet), Julian Wyss, Ensar Ciftci (Sven Christ), Nazim Elezi, Luca Burkhalter, Josip Doric (Osman Keskin)

 

Tore: 1:0 Josip Doric (12.) - 2:0 Nazim Elezi (21.) - 3:0 Eigentor (24.) - 4:0 Luca Burkhalter (28.) - 5:0 Luca Burkhalter (33.) - 6:0 Luca Burkhalter (42.) - 7:0 Josip Doric (45.) - 8:0 Luca Burkhalter (48.) - 9:0 Nazim Elezi (50.) - 10:0 Luca Burkhalter (55.) - 11:0 Osman Keskin (56.)

 

Hans-Jörg Oetterli


Meisterschaftsspiel Junioren Ba vom 11. Oktober 2009


SC Derendingen - FC Bellach   3 : 3  (2 : 1)          PDF Ausdruck


War die Niederlage vom letzten Weekend nur ein Ausrutscher?

Diese Frage beschäftigte uns Verantwortliche die  Woche über. Gegen Derendingen musste also eine Reaktion her. Es stellte sich damit ebenfalls die Frage, ob wir an der Tabellenspitze dranbleiben können oder nicht. Dafür war ein Sieg in Derendingen von Nöten.

 

Aber was nützt die beste Vorbereitung, wenn das, was man sich vorgenommen hat, nicht umgesetzt wird. Bereits nach 2 Minuten waren sämtliche Vorhaben über den Haufen geworfen worden. Unsere Mannschaft war noch nicht richtig im Spiel, da lagen wir bereits im Rückstand. Ein unglücklich abgelenkter Freistoss, von der Strafraumgrenze, sorgte bereits nach zwei Minuten für den 0:1 Rückstand.

War dies der nötige Wachmacher? Im Gegenteil es schien als wenn unsere Mannschaft mit angezogener Handbremse spielen würde. Die letzte Konsequenz fehlte immer wieder. Zwar waren wir viel mehr im Ballbesitz, doch fehlte der letzte entscheidende und zündende Funke. Immer wieder sorgten wir mit leichtfertigen Ballverlusten und Fehlpässen dafür, dass unser Spielfluss unterbrochen wurde. Ein paar Leichtsinnsfehler ermöglichten es zudem den Derendingern immer wieder mit blitzschnellen Kontern Nadelstiche zu setzen.

In der 39. Minute war es ein verlorenes Dribbling im Mittelfeld, das zu einem verhängnisvollen Ballverlust führte. Unsere Mannschaft, die sich gerade in der Vorwärtsbewegung befand, wurde total überrumpelt und mit einem unhaltbaren Schuss aus 16 Metern erzielten die Derendinger das 0:2. Erst nach diesem Rückstand wachte unsere Mannschaft auf. In den fünf Minuten vor Halbzeit, hätten wir bei konsequenter Chancenauswertung sogar noch vor dem Pausenpfiff den Rückstand wettmachen können. Doch erneut stand uns ein toll reagierender Torhüter und mangelhafte Chancenauswertung im Weg. So reichte es nur zum 1:2 Anschlusstreffer durch Josip Doric, der eine tolle Vorarbeit von Nazim Elezi verwerten konnte.

Für die zweiten 45 Minuten hatten wir uns vorgenommen, das Spiel noch zu drehen zu unseren Gunsten zu entscheiden. Entsprechend motiviert gingen unsere Spieler zurück auf den Platz. Mit aller Macht drängten wir auf den Ausgleich und waren die klar dominierende Mannschaft. Doch erneut gelang es uns vorerst nicht die Kugel im gegnerischen Netz unterzubringen. Entweder stand der Pfosten im Weg oder der Goalie wehrte die Schüsse mit tollen Paraden ab. In der 72. Minuten, dann doch noch die Erlösung. Einen Eckball von Nazim Elezi köpfte Luca Burkhalter zum Ausgleich ein. War das die endgültige Wende?

Unsere Mannschaft drückte weiter und suchte nun die Entscheidung. Dabei hatte sie aber auch das Glück, dass die Derendinger ihre Konter viel zu unentschlossen fuhren. Nicht nur einmal hatten sie die Möglichkeit bei zwei gegen eins oder sogar drei gegen eins Situationen erneut in Führung zu gehen. In der 83. Minute sorgten wir mit einem katastrophalen Fehler dafür, dass wir uns beinahe selber schlugen. Die Situation schien bereits bereinigt, als wir aus unerklärlichen Gründen den Ball dem Gegner schenkten. Diesmal liessen sich die Derendinger nicht zweimal bitten und erzielten das 2:3. Die endgültige Entscheidung?

Noch einmal bäumte sich die Mannschaft auf und versuchte, mit allen Mitteln, das Unmögliche noch möglich zu machen. Vorerst stand uns jedoch das Glück nicht zur Seite und erneut verhinderte der Pfosten den erneuten Ausgleich.

In der 89. Minute wurden unsere Bemühungen, dann doch noch belohnt. Luca Burkhalter, konnte mit einem Steilpass auf und davon ziehen, überlief den Torhüter und schoss zum viel umjubelten Ausgleich ein. Dabei blieb es dann auch und wir hatten doch noch einen verdienten Punkt ergattert.

Der Respekt gehört der Mannschaft, die sich auch durch den dreimaligen Rückstand nicht entmutigen liess und weiter kämpfte. Nur deshalb konnte diese Partie noch umgebogen und das Unentschieden gerettet werden. Allerdings scheint damit der Weg zum Gruppensieg verbaut.

 

Hans-Jörg Oetterli


Meisterschaftsspiel Junioren Ba vom 02. Oktober 2009


FC Bellach - FC Deitingen     4 : 6  (2 : 3)           PDF Ausdruck


Als Tabellenführer gingen wir in diese Partie. Mit dem FC Deitingen wartete immerhin der Ranglistendritte auf uns. Nach dem Spitzenkampf am letzten Samstag in Biberist, eine weitere Bewährungsprobe für unsere Mannschaft. Leider mussten wir wegen Ferien und sonstiger Ortsabwesenheit, das erfolgreiche Team vom letzten Wochenende, auf drei Positionen ändern.

Uns war bewusst, dass der FC Deitingen zusammen mit Luterbach und Derendingen eine Gruppierung  hat, und deshalb anzunehmen war, dass die Mannschaft mit der bestmöglichen Elf, bei uns zum Spitzenkampf antreten würde. Deshalb sollten wir gewarnt sein und die Partie nicht auf die leichte Schulter nehmen.

 

Unsere Mannschaft begann auch wirklich wie ein Tabellenführer. Mit gezielten und direkt vorgetragenen Angriffen  überrollte sie den Gegner in den Anfangsminuten. Das 1:0, bereits nach 2 Minuten, durch Josip Doric, schien die Partie frühzeitig in die gewünschte Richtung zu lenken. In der Folgezeit kamen wir zu etlichen hervorragenden Torgelegenheiten, konnten vorerst jedoch keine weitere ausnutzen. Im Prinzip hätte das Spiel nach 10 Minuten für uns entschieden sein müssen. Doch plötzlich schien der Faden gerissen und wir ermöglichten es dem Gegner wieder ins Spiel zu kommen.

Obwohl wir weiterhin zu guten Gelegenheiten kamen, diese aber fast fahrlässig vergaben (die Visiere waren bei allen Spielern viel zu hoch eingestellt), hatte nun auch der Gegner seine Möglichkeiten. Plötzlich wie aus heiterem Himmel, mit dem ersten wirklich gefährlichen Angriff, kamen die Gäste tatsächlich zum Ausgleich (17.).

Ab diesem Zeitpunkt herrschte in unseren Reihen, bei jedem Angriff der Deitinger, Hochalarm. Es gelang uns  nicht mehr die beiden Stürmer des Gegners in den Griff zu bekommen. Immer wieder herrschte Alarmstufe Rot in unserer Hintermannschaft, wenn ein weiter Pass in die Spitze gespielt wurde und die beiden Angreifer mit ihren Rushes und Alleingängen für Unruhe sorgten.

In unseren Reihen gelang aber auch sonst nicht mehr viel. Obwohl wir nach 31 Minuten durch Luca Burkhalter mit 2:1 erneut in Führung gehen konnten, kehrte keine Sicherheit in unsere Mannschaft zurück. Die Freude über die neuerliche Führung dauerte allerdings nur ca. eine Minute, dann sorgte ein schwerer Stellungsfehler in unserer Abwehr bereits wieder für den Ausgleich.

Auch wenn uns in der Folge fast gar Nichts gelang, kamen wir trotzdem immer wieder zu Möglichkeiten, welche allerdings zum Teil kläglich vergeben wurden. In der 43. Minute  mussten wir erstmals, in dieser Partie, einem Rückstand nachrennen. Erneut war ein katastrophaler Stellungsfehler Ausgangspunkt. So ging es also mit 2:3 in die Kabinen. Was vor allem in der ersten Halbzeit erschreckte, war die Passivität des Teams, wenn es ums Defensivverhalten ging. Das betraf nicht nur die Abwehr, sondern begann schon ganz vorne und setzte sich nach hinten fort.

Das änderte sich in der zweiten Halbzeit nur minim. Zwar versuchten wir mit allen Mitteln raschmöglichst den Ausgleich zu erzielen. Doch schlugen wir uns durch eigene Fehler immer wieder selber. Nur drei Minuten nach Wideranpfiff bekamen wir die beiden gegnerischen Stürmer erneut nicht in den Griff, so dass es plötzlich, anstatt 3:3, 2:4 hiess.

Eines muss man dem Team zu Gute halten. Auch nach diesem Rückschlag liess unsere Mannschaft den Kopf nicht hängen und versuchte weiter anzugreifen. In der 52. Minute konnte erneut Luca Burkhalter auf einen Eckball von Nazim Elezi zum 3:4 verkürzen. Nun keimte wieder etwas Hoffnung auf und wir griffen weiter an. Die Chancen und Möglichkeiten häuften sich. Doch eigene Unzulänglichkeiten und ein sensationell haltender Torhüter verhinderten vorerst den Ausgleich. In der 75. Minute war erneut Luca Burkhalter zur Stelle und erzielte das längst fällige Remis. Riesenjubel in unserem Team und nun glaubten alle, dass die Wende noch geschafft werden könnte. Doch unsere Spieler waren wohl in Gedanken noch ganz beim Jubeln, als erneut ein dilettantisches Abwehrverhalten dem Gegner die Möglichkeit gab, mit einem Foulpenalty, zum 4:5 zu kommen. Von Himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt, das waren die Stimmungen, welche unsere Spieler und wir Verantwortliche auf der Bank in diesen Minuten durchlebten. Noch einmal warfen wir danach alles nach vorne und drängten auf den neuerlichen Ausgleich. Doch konnten wir die sich uns bietenden Torchancen nicht nutzen. Der gegnerische Torhüter, den wir so richtig warm geschossen hatten, wuchs über sich hinaus und hielt alles. In den Schlussminuten, als wir sogar den Goalie in den Angriff beorderten, kamen die Deitinger, nach einem Konter zum 4:6.

Eine Niederlage, unnötig wie ein Kropf. War der Gegner doch in keiner Weise stärker oder besser als wir. Doch durch eklatante Fehler schlugen wir uns selber. Ob damit der Traum vom Gruppensieg ausgeträumt ist, werden die kommenden Wochen weisen. Aus eigener Kraft wird dies allerdings nicht mehr möglich sein.

Doch wir lassen den Kopf nicht hängen und werden auch weiter versuchen alles zu geben um unser Ziel zu erreichen.

 

Hans-Jörg Oetterli

 

Mannschaftsaufstellung:

Meyer Marco; Nemeth Matthias (Kadrija Gzim), Mrkota Goran, Capelli Luca (Bolat Oguzhan); Mrkota Sasa, Llugaliu Dardan (Joder Jan); Wyss Julian; Ciftci Ensar (Amiet Marco); Elezi Nazim; Burkhalter Luca; Doric Josip

 

Tore: 1:0 Josip Doric (2.) - 2:1 Luca Burkhalter (31.) - 3:4 Luca Burkhalter (52.) - 4:4 Luca Burkhalter (75.)


Meisterschaftsspiel Junioren Ba vom 26.09.2009


FC Biberist - FC Bellach   3 : 7  (3 : 4)         PDF Ausdruck


Es ging um die Tabellenspitze in der Gruppe 1. Die Biberister lagen einen Punkt vor uns auf Platz eins. Aus 5 Spielen hatten sie 13 Punkte geholt, waren ungeschlagen und nur gerade 4 Tore kassiert. Also gab es für uns nur Eines und das war ein Sieg. Wir waren uns auch bewusst, dass die mässigen Leistungen der letzten Spiele nicht ausreichen würden um gegen den Tabellenführer zu bestehen.

In der ersten Halbzeit entwickelte sich die Partie zu einem echten Spitzenspiel, wobei wir spielerisch die bessere Mannschaft waren. Die Biberister konnten nur körperlich dagegen halten und zudem hatten wir in den ersten 10 Minuten Mühe, ins Spiel zu kommen. Die erste „Torchance“ führte in der 12. Minute zum Führungstreffer für die Gastgeber. Dabei war es eigentlich gar keine Chance. Der gegnerische Stürmer profitierte von einem Missverständnis zwischen unserem Torhüter und dem Abwehrspieler und konnte ungehindert einschieben.

Danach ging ein Ruck durch unser Team. Nur zwei Minuten nach dem Führungstreffer lancierte Sven Christ mit einem genialen Pass, Nazim Elezi, der das 1:1 erzielen konnte. Jetzt war unsere Mannschaft in Fahrt gekommen und liess sich auch durch das unglückliche 1:2, nur eine Minute nach dem Ausgleich, nicht aus dem Konzept bringen. Dieser neuerliche Führungstreffer für Biberist resultierte wiederum aus einem schweren Abwehrfehler in unseren Abwehrreihen.

Ueberraschend hielten wir kämpferisch voll gegen die, körperlich etwas überlegenen, Gastgeber mit. Spielerisch waren wir klar die bessere Mannschaft und in der 20. Minute führte ein schöner Steilpass von Josip auf Luca Burkhalter zum 2:2. Dabei war auch etwas Glück im Spiel, dass der Ball dem Torhüter über die fangbereiten Hände sprang. Nun spielte aber nur noch eine Mannschaft (unsere). Wir hatten allerdings in der Folge Fortuna nicht auf unserer Seite. So sprang zweimal ein Freistoss, von Nazim Elezi, vom Lattenkreuz ins Feld zurück.

Das 3:2 durch eben diesen Nazim Elezi, in der 25. Minute, war das Ergebnis der spielerischen Ueberlegenheit. Als Josip Doric in der 31. Minute nach einem tollen Alleingang gar das 4:2 erzielte, schien bereits eine Vorentscheidung gefallen, denn wir hatten das Spiel nun total im Griff. Durch eine Nachlässigkeit welche einen etwas zweifelhaften Elfmeter zur Folge hatte kamen die Gastgeber jedoch nach 39 Minuten noch einmal ins Spiel zurück und schöpften nach dem Anschlusstreffer etwas Hoffnung. Ein unglücklicher Zusammenprall kurz vor der Halbzeit zwang uns dazu den Torhüter zu wechseln. Zum Glück erwies sich die Kopfverletzung von Marco Meyer als nicht so schwerwiegend, wie es zuerst den Anschein gemacht hatte.

Die Frage war nach dem Wechsel, wie konnte die Mannschaft den Schreck der Verletzung unseres Torhüters verarbeiten?

Doch mit dem Willen alles für den verletzten Kameraden zu geben kam die Mannschaft in die zweiten 45 Minuten. Es dauerte allerdings bis zur 60. Minute, ehe unsere Ueberlegenheit in weitere Tore umgemünzt werden konnte. Der wohl schönste Angriffszug führte durch Ensar Ciftci zum 5:3. Nur drei Minuten danach war Luca Burkhalter zur Stelle und erzielte mit einem Distanzschuss den sechsten Treffer für unsere Farben. Ab diesem Zeitpunkt war das Spiel endgültig entschieden und nun zauberte die Mannschaft. Es gelangen Spielzüge wir lange nicht und nach 73 Minuten war erneut Luca Burkhalter mit einem Kopfball,nach einer Ecke von Nazim Elezi, erfolgreich.

Dieses 7:3 war zugleich das Schlussresultat und auch in dieser Höhe absolut verdient, denn in der zweiten Halbzeit hatten die Gastgeber bis auf eine Möglichkeit keine Torchance mehr zu verzeichnen..

Unser Team hatte gezeigt, zu was es fähig ist, wenn es darauf ankommt. Ueber den Kampf war die Mannschaft ins Spiel gekommen und hatte den Sieg eindeutig verdient. Mit diesem Sieg haben wir in der Tabelle die Führung übernommen und wir werden in den kommenden Spielen alles daran setzen, diese auch zu behalten.

 

Mannschaftsaufstellung: Marco Meyer (Dikbas Kaan), Goran Mrkota, Matthias Weber (Luca Capelli) Sasa Mrkota, Gzim Kadrija (Matthias Nemeth), Sven Christ (Oguzhan Bolat), Dardan Llugaliu, Ensar Ciftci, Nazim Elezi (Osman Keskin), Luca Burkhalter, Josip Doric (Jan Joder)

 

Torschützen: 1:1 Nazim Elezi (14.) - 2:2 Luca Burkhalter (20.) - 2:3 Nazim Elezi (25.) - 4:2 Josip Doric (31.) - 5:3 Ensar Ciftci (60.) - 6:3 Luca Burkhalter (63.) - 7:3 Luca Burkhalter (73.)


Cupspiel Junioren Ba vom 19. September 2009


FC Mümliswil - FC Bellach 0 : 5  (0 : 4)          PDF Ausdruck


Ein Gegner auf Augenhöhe?

Eine unbekannte Grösse. Wusste man doch nicht, wie spielt diese Mannschaft? Kann sie sich mit Spielern aus der Gruppierung Thal United verstärken oder nicht?

Allerdings wussten wir dafür um unsere Stärken und die wollten wir in diesem Match wieder ausspielen.

Deshalb spielten wir von Beginn weg mit Tempo nach vorne. Und schon die Anfangsphase zeigte, wo die Schwächen in der Mannschaft von Mümliswil lagen. Über 40 Tore hatte die Mannschaft in den ersten 5 Meisterschaftsspielen einstecken müssen.

Und wirklich: Bereits in den ersten 10 Minuten konnten wir dreimal alleine auf den Torhüter des Gegners laufen, ohne jedoch zu reüssieren. Auch sonst war die gegnerische Abwehr gegen unsere Offensive total überfordert.

In der 12. Minute dann die verdiente Führung durch Luca Burkhalter. Aber anstatt, dass dieser Vorsprung unserer Mannschaft Sicherheit verliehen hätte, schlichen sich Nachlässigkeiten und Schlendrian in die Reihen der Unsrigen. Viele Fehlpässe und Ungenauigkeiten prägten in der Folge unser Spiel. Auch wenn die Tore in regelmässigen Abständen fielen, ermöglichten wir es dem Gegner immer wieder vo9r unserem Strafraum aufzutauchen. In der 19. Minute war erneut Luca Burkhalter zur Stelle, der eine Vorlage von Nazim nur noch über die Torlinie bugsieren musste.

Nur 3 Minuten später schlug erneut der gleiche Spieler zu und in der 34. Minute traf Luca mit seinem vierten Treffer zum 4:0. Er war es, der an diesem Tag, als Einziger, den Unterschied ausmachte. Fast alle anderen spielten weit unter ihrem Können und es fehlte nach der frühen Führung an Leidenschaft und Willen. Die Bälle wurden zum Teil nur unkontrolliert nach vorne gedroschen ohne dass ein Spielaufbau zu Stande kam.

Allerdings war auch der Gegner zu schwach, als dass er uns gefordert hätte. Nur durch eigene Fehler und Unachtsamkeiten ermöglichten wir den Mümliswilern ab und zu die eine oder andere gefährliche Szene.

In der 2. Halbzeit zu Beginn das gleiche Bild. Ohne Inspiration und ohne allzu grosses Engagement dominierten wir zwar das Spiel, konnten aber weiterhin nicht vollständig überzeugen. In der 56. Minute war dann Osman Keskin mit dem 5:0 erfolgreich. Völlig uneigennützig hatte ihn Nazim Elezi vor dem Tor bedient, so dass er keine Mühe hatte den Ball im Tor zum Endresultat unterzubringen.

Zwar hatten wir in der Folge noch weitere Chancen doch konnten wir diese nicht mehr ausnutzen. In den letzten 20 Minuten versuchten unsere Spieler endlich ein wenig miteinander zu spielen, und man sah ab und zu die eine oder andere Ballstaffete, welche ansonsten Mangelware waren.

Unter dem Strich darf man wieder einmal sagen: Hauptsache gewonnen. Allerdings wird am nächsten Wochenende im Spitzenspiel in Biberist eine ganz andere Leistung gefordert, wenn wir, gegen den Tabellenführer bestehen, und die Tabellenspitze erringen wollen.

Hans-Jörg Oetterli


Meisterschaftsspiel Junioren Ba vom 12. September 2009


HSV Halten - FC Bellach 1 : 6 (1 : 5)              PDF Ausdruck


Mit gemischten Gefühlen gingen wir in dieses Spiel, hatte der HSV doch immerhin den FC Subingen mit 0:1 geschlagen. Den FC Subingen, mit welchem wir eine Woche zuvor einige Mühe hatten und nur knapp mit 4:3 gewannen.

Wir waren also gewarnt und gingen entsprechend konzentriert in die Partie. Der Zeiger der Uhr, hatte noch keine halbe Umdrehung gemacht, da lag der Ball bereits zum ersten Mal im Netz der Gastgeber. Nach genau 27 Sekunden führte der erste Angriff über die rechte Seite zur 1:0 Führung. Luca Burkhalter nahm den Pass von Ensar Ciftci im Strafraum mit dem Rücken zum Tor an. Ein kurze Drehung ein trockener Schuss und der Torhüter konnte den Ball nur ungenügend ablenken, so dass er zum 1:0 über die Linie rollte. Wir hatten es uns auf der Bank kaum recht „gemütlich“ gemacht, als wir uns bereits wieder zum Jubeln erheben durften. Mit dieser frühen Führung im Rücken, entwickelte sich die Partie zu einer einseitigen Angelegenheit. Es gelang den Einheimischen kaum einmal sich aus der Umklammerung zu lösen.

Die logische Folge dieses Druckes war ein zweiter Treffer. In der 17. Minute entschied der Schiedsrichter nach einer Aktion gegen Eric Fankhauser auf Elfmeter und Luca Burkhalter traf souverän vom Punkt zum 2:0. Damit war bereits eine Vorentscheidung gefallen, denn der Gegner war nie in der Lage, auch nur den Hauch von Torgefahr zu entfachen. Trotzdem, wie aus dem Nichts fiel plötzlich der Anschlusstreffer. Nach einem unnötigen weil fahrlässigen Ballverlust im Mittelfeld bekamen die Gastgeber, nach einem Foul an der Strafraumgrenze, einen Freistoss zugesprochen. Dieser wurde von der Mauer so unglücklich abgelenkt, dass unser Torwart beim einzigen Torschuss keine Chance hatte. Sollte jetzt plötzlich der Gegner aufgebaut werden?

Doch die Reaktion kam „sofort“. Das Anspiel wurde kurz auf Luca Burkhalter gespielt. Der sah, dass der gegnerische Torwart etwas zu weit vor dem Tor stand. Vom Mittelpunkt aus hob er den Ball mit einem Weitschuss über den Keeper hinweg zum 3:1 ins Netz. Damit waren die Verhältnisse wieder ins richtige Licht gerückt.

Nicht ganz eine Minute später erhöhte Josip Doric mit einem schönen Schuss zum 4:1 und brach damit endgültig die Gegenwehr de Wasserämter. In der 45. Minute, kurz vor der Pause, war Matthias Weber nach einem Eckball zur Stelle und drückte das Leder zum 5:1 über die Linie.

In der zweiten Hälfte wurde die Partie zu einem besseren Trainingsspiel und wir konnten es uns leisten locker durchzuwechseln. Das Einzige was zu bemängeln gewesen wäre, war die Tatsache, dass nicht konsequent auf weitere Tore gespielt wurden. Dafür sah man zum Teil schöne Spielzüge, denen letztendlich nur der krönende Abschluss fehlte. So fiel in der zweiten Hälfte nur noch ein Tor, zum 1:6 Erneut durch Josip Doric, der mit einem Schuss von der Strafraumgrenze seinen zweiten Treffer erzielte.

Die Pflicht war also erfüllt worden. Ohne gross gefordert zu werden, hatten wir die Partie für uns entschieden. Allerdings erwarten uns in den kommenden Wochen härtere Aufgaben und dann wird sich zeigen, ob wir auf dem rechten Weg sind.

 

Hans-Jörg Oetterli


Meisterschaftsspiel Junioren Ba vom 06. September 2009


FC Bellach - FC Subingen  4 : 3  (0 : 2)      PDF Ausdruck

Mehr als ein Glücklicher Sieg

 

Das Spiel stand schon vor dem Anpfiff unter einem unglücklichen Stern. Für die B Junioren verfügen wir, in Bellach und Selzach, über drei Torhüter. Aber ausgerechnet in dieser Partie stand keiner zur Verfügung. Zwei waren verletzungsbedingt nicht einsetzbar, und der Dritte war ortsabwesend. Da war guter Rat teuer.

In der Not; „frisst der Teufel bekanntlich Fliegen“. Es blieb uns nichts anderes übrig, als einen Feldspieler ins Tor zu stellen. Dies sollte sich letztendlich als Glücksfall herausstellen.

Wir wollten dieses Spiel unter allen Umständen gewinnen, um weiter Kontakt zur Tabellenspitze halten zu können, und gleichzeitig den ersten Heimsieg einzufahren. Doch schon die ersten Minuten zeigten erschreckende Schwächen in unserer Hintermannschaft. Was war nur mit dem Team los. Hinten herrschten Not und Elend und vorne war gar nichts los. Immer wieder wurden wir durch schwere Abwehrfehler in Not gebracht. Und bereits in der 14. Minute gerieten wir nach einem Rundschlag eines Verteidigers 0:1 in Rückstand, als ein gegnerischer Stürmer allein auf unser Tor los ziehen konnte.

Auch dieser Rückstand weckte unsere Mannschaft nicht aus ihrer Lethargie. Es war kein Aufbäumen oder geordnetes Spiel zu sehen. Fast wehrlos ergab sich die Mannschaft in ihr Schicksal. Trotzt unseres Offensivpotential kamen wir in der ersten Halbzeit maximal zu einer einzigen Torchance. Ansonsten war in unserem Angriff nichts los. Allerdings kam auch nicht viel Brauchbares nach vorne.

Wir hofften, trotz der desaströsen Leistung mit dem knappen Rückstand in die Pause gehen zu können. Aber in der 38. Minute wurde auch dieser Hoffnungsfunken gelöscht. Erneut war ein furchtbarer Abwehrfehler und erschreckende Passivität der Grund für den Gegentreffer. In der Pause schien die Partie damit bereits entschieden. Vor allem, weil nicht zu spüren war, dass unsere Mannschaft bereit schien, noch einmal den Umschwung herbeizuführen.

Nach dem Wechsel sah man auf unserer Seite ein anderes Team auf dem Platz. Endlich gingen wir in die Zweikämpfe und versuchten diese auch zu gewinnen.

Nur kurz nach Wiederanpfiff bot sich uns die erste Chance, frühzeitig, heranzukommen. Doch leider vergaben wir diese Riesenmöglichkeit. In der 50. Minute dann doch der Anschlusstreffer durch Nazim Elezi. Sollte doch noch einmal die Wende herbeigeführt werden?

Allerdings eröffneten immer wieder schwere Abwehr- und Stellungsfehler dem Gegner Möglichkeiten zum kontern. In der 56. Minute schien die Vorentscheidung gefallen. Am Strafraum konnte der gefährlichste Spieler des Gegners drei unserer Abwehrspieler austanzen und unhaltbar zum 1:3 einschiessen. Das schien der Todesstoss für unser Team zu sein, denn nichts deutete darauf hin, dass wir noch einmal ins Spiel kommen könnten. Doch plötzlich ging doch noch ein Ruck durch die Mannschaft. Ausschlaggebend war die 65. Minute als Nazim Elezi im Strafraum elfmeterreif gefoult wurde und Luca Burkhalter den fälligen Penalty sicher zum 2:3 Anschlusstreffer verwertete. Ein Silberstreifen am Horizont?

Jetzt warfen wir alles nach vorne, was fast zwangsweise zusätzliche Löcher in unserer Abwehr öffnete. Wäre in dieser Phase unser „Notgoalie“ Dikbas Kaan nicht über sich hinausgewachsen und hätte er nicht mit zwei drei tollen Paraden uns im Spiel gehalten, wäre vielleicht die endgültige Entscheidung doch noch gefallen. Denn ob wir uns nach einem erneuten Zwei-Tore Rückstand noch einmal hätten aufbäumen können?

Wir steigerten unsere Angriffsbemühungen noch einmal und erhielten in der 76. Minute einen weiteren Penalty zugesprochen. Dieser war zwar zweifelhaft, da das Handspiel meiner Meinung nach angeschossen war. Doch „einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul“. Erneut übernahm Luca Burkhalter die Verantwortung und verwandelte zum 3:3 Ausgleich.

Jetzt nur nicht zurückziehen, sondern weiter drauf, hiess die Devise. Und es wurde ein Schlagabtausch mit offenem Visier. Zwar war auf beiden Seiten nicht mehr allzu viel Spielkultur zu erkennen, doch beide Mannschaften kämpften jetzt und gaben ihr Bestes. Für einmal stand das Glück auf unserer Seite. Drei Minuten vor Schluss entwischte Luca Burkhalter, nach einem weiten Pass, endlich einmal seinem Gegenspieler und setzte sich kraftvoll durch. Sein Schuss konnte zwar vom guten Torwart der Subinger noch abgelenkt werden. Vom Pfosten tanzte der Ball auf der Torlinie wo er unglücklich von einem Abwehrspieler endgültig über die Linie befördert wurde. Der Jubel in unserem Team war natürlich riesengross. Den knappen Vorsprung retteten wir dann mit etwas Glück über die Zeit. Für einmal war uns das Glück hold gewesen und wir konnten dank einer Steigerung in der zweiten Halbzeit und viel Glück den Sieg und die drei Punkte ins Trockene bringen.

 

Hans-Jörg Oetterli


Cupspiel Junioren Ba (Cup 1/16 Final) vom 1.9.2009


FC Kestenholz - FC Bellach 1 : 6 (1:3)       PDF Ausdruck


Cup 1/16-Final. Nachdem wir in der ersten Runde Freilos hatten, stiegen wir nun im Cup ein. Ein undankbares Los wartete auf uns. Kestenholz, immerhin Gruppenerster in der zweiten Stärkeklasse. Da kamen Erinnerungen an das letzte Jahr hoch. Damals waren wir Tabellenführer in der unteren Klasse und hatten den Tabellenführer der ersten Stärkeklasse an den Rand einer Niederlage gebracht. Wir waren also vorgewarnt.

Entsprechend konzentriert und motiviert gingen wir also in das Spiel, welches vom böigen Wind stark beeinflusst wurde.

Schon nach sieben Minuten waren wir auf gutem Weg, unser Ziel, eine Runde weiterzukommen, zu erreichen. Einen Eckball von Nazim Elezi konnte Josip Doric mit einem sehenswerten Kopfball zum Führungstreffer einnicken.

Jetzt hatten wir das Spiel im Griff. Zwar versuchten die Gegner immer wieder mit überfallartigen Angriffen zum Erfolg zu kommen. Doch wir waren klar die bessere Mannschaft.

Erneut war es ein Corner, der zum 2:0 führte. Nachdem der erste Kopfball noch abgewehrt werden konnte, war Goran Mrkota zu Stelle und hämmerte den Abpraller ins Netz.

Weitere Chancen folgten, welche allerdings nicht verwertet werden konnten. In der 36. Minute setzte sich Luca Burkhalter mit einer Energieleistung gegen seinen Gegner durch. Seinen Schuss aus 16 Metern konnte der ausgezeichnete Schlussmann der Kestenhölzler noch abwehren, allerdings zu kurz. Luca schaltete am schnellsten und war vor den Gegnern erneut am Ball und konnte den Abpraller zum 3:0 über die Linie drücken.

Damit schienen die Weichen frühzeitig gestellt, bis ein völlig unnötiger Elfmeter in der 40. Minute für den Anschlusstreffer zum 3:1 sorgte.

Für die zweite Hälfte war also doch noch einmal Spannung angesagt, denn sollte es den Einheimischen gelingen, das 3:2 zu erzielen, so könnte es noch einmal knapp werden. Es gelang unserer Mannschaft jedoch fast problemlos den Gegner von unserem Tor wegzuhalten.

10 Minuten nach der Pause sorgte ein wunderschön direkt verwandelter Freistoss aus 20 Meter durch Luca Burkhalter für das 4:1. Damit war die Vorentscheidung gefallen. Erst recht, da der Gegner nach einer roten Karte (Notbremse) zusätzlich dezimiert war. Das 5:1 in der 60. Minute war das schönste Tor an diesem Tag. Eine Hereingabe von der linken Seite nahm Luca Burkhalter am Strafraum mit der Brust an, liess den Ball abtropfen und versenkte diesen volley. In der Folge lief der Ball wie am Schnürchen durch unsere Reihen und wäre nicht der Torhüter der Gegner zu einer tollen Form aufgelaufen, wäre der Sieg noch im einige Tore höher ausgefallen. Immer wieder war er zur Stelle und verhinderte vorerst mit mirakulösen Paraden weitere Treffer.

Für das Schlussresultat von 6:1 war in der 81. Minute erneut Luca Burkhalter verantwortlich, der in dieser zweiten Halbzeit der überragende Spieler war und mit seinen drei Treffern einen lupenreinen Hattrick erzielte.

Damit war also der erste Schritt gemacht und das 1/8-Finale erreicht. Wir hoffen nun auf ein bisschen Losglück, um dem Traum vom Finale noch näher zu rücken.

 

Hans-Jörg Oetterli


Meisterschaftsspiel Junioren Ba vom 30.08.2009

FC Gerlafingen - FC Bellach 4 : 7 (1 : 4)           PDF Ausdruck

Hauptsache gewonnen

 

Mehr Krampf als Spiel. Unter dieses Motto darf man das Spiel stellen. Nach der unglücklichen Niederlage eine Woche zuvor gegen Zuchwil, sollte sich die Mannschaft gegen Gerlafingen rehabilitieren.

Zwar war unsere Mannschaft von Beginn weg klar die bessere Mannschaft und der Sieg stand nie in Frage, doch muss die Latte bei unseren Spielern höher gelegt werden.

 

Gleich vom Anpfiff an, zeigten wir, dass wir das Spiel an uns reissen und eine frühe Entscheidung erzwingen wollten. In der Anfangsphase erspielten wir uns zwei, drei sehr gute Chancen, in Führung zu gehen. Doch diese wurden wieder einmal vergeben.

Der erste Angriff der Gäste, der diesen Namen verdiente, ermöglichte der Heimmannschaft zu unserem Schrecken die etwas überraschende Führung. Der Gerlafinger Stürmer war zwar aus einer klaren Offsideposition gestartet, aber er liess sich die Gelegenheit nicht nehmen und schob überlegt zum 1:0 für das Heimteam ein.

Von diesem Moment an schien bei uns ein wenig der Faden gerissen. Zwar bemühte sich das Team und war auch weiter klar überlegen, doch die spielerische Linie fehlte.

Es dauerte bis zur 30. Minute ehe Ensar Ciftci einen Nachschuss zum erlösenden Ausgleich über die Linie spedieren konnte. Nun war der Bann gebrochen. Innerhalb von 7 Minuten war die Festung gestürmt. In der 33. Minute profitierte Luca Burkhalter von der uneigennützigen Vorarbeit von Nazim Elezi, der ihm den Ball so vorlegte, dass dieser nur noch einzuschieben brauchte. Josip Doric war in der 35. Minute für das 3:1 verantwortlich, ehe erneut Luca Burkhalter mit einem schönen Kopfball nach Ecke von Nazim Elezi zum 4:1 einköpfen konnte.

Damit war die Sache gegessen, aber auch irgendwie der Faden gerissen. Die Luft war raus, denn dem Gegner war nicht zuzutrauen, dass er das Ruder noch einmal herumgereissen könnte.

Obwohl sie nach der Pause, in der 48. Minute, durch einen Weitschuss, nach einer verunglückten Abwehr, zum 2:4 Anschluss kamen, mussten wir nie zittern, dass noch etwas anbrennen konnte. Nur 2 Minuten später stellte Nazim Elezi den alten Abstand wieder her. Diesmal war es Luca Burkhalter, der die Vorarbeit leistete. Dem 6:2 in der 62. Minute ging der wohl schönste Spielzug der Partie voraus. Und wieder war es Nazim Elezi der vollstrecken konnte. Leider agierten wir ab diesem Zeitpunkt vor allem in der Defensive etwas zu passiv, so dass auch die Gegner zu gelegentlichen Kontern kamen. Erneut war es ein unglücklicher Abwehrversuch unseres Torhüters ausserhalb des Strafraums, der den Gerlafingern die Gelegenheit zum 3:6 ermöglichte.

Prompt kam die Reaktion aus unseren Reihen und Nazim Elezi erhöhte mit seinem dritten Treffer in dieser zweiten Halbzeit auf 7:3. Danach häuften sich die Torgelegenheiten. Doch auch aus aussichtsreichsten Positionen trafen wir das Tor nicht mehr, oder der gegnerische Keeper stand im Weg. Die Torchancen kamen beinahe im Minutentakt, ohne jedoch, dass wir das Skore erhöhen konnten.

Zwei Minuten vor Schluss kamen die Gastgeber mit dem 7:4 noch zu einer Resultatkosmetik.

Doch auch dieser Treffer änderte nichts an unserer Überlegenheit, die sich allerdings resultatmässig nicht ganz so krass ausdrückte wie es möglich gewesen wäre. Damit war die Niederlage gegen Zuchwil einigermassen zu Recht gerückt worden. Allerdings braucht es in den folgenden Spielen mehr Konsequenz und vor allem in der Defensive aggressivere Abwehrarbeit, damit die Gegner nicht so leicht zu Torchancen kommen.

 

Hans-Jörg Oetterli


Meisterschaftsspiel Junioren Ba vom 22.8.2009      PDF Ausdruck

 

FC BELLACH - FC ZUCHWIL 4 : 6 (1:5)

 

Das erste Heimspiel der Saison! Voller Erwartung gingen wir die Vorbereitung an. Diese verlief allerdings nicht wie gewünscht. Gleich auf 5 Spieler aus dem 17-Mann Kader mussten wir verzichten. Vier davon wegen Verletzungen und einer war als Schiedsrichter abgestellt. So war unser Kader stark zusammengeschrumpft und wir hatten keine Möglichkeit grosse Varianten auszuprobieren. Zudem war nach der Schlappe unter der Woche (Freundschaftsspiel gegen Regio Grenchen) die Moral nicht eben auf dem Höhepunkt. Doch dies alles galt es aussen vor zu lassen und uns nur auf das Spiel zu konzentrieren.

Dieses liess sich auch gar nicht schlecht an. Bereits in den Anfangsminuten kamen wir zu ersten guten Gelegenheiten.

In der 4. Minute sorgte aber ein schwerer Torwartfehler für einen zusätzlichen Nackenschlag. Ein Schuss aus weit über 30 Metern senkte sich über ihn hinweg zum 0:1 ins Tor.

Nur 4 Minuten später waren wir in der Abwehr erneut nicht ganz auf der Höhe, so dass ein Zuchwiler Spieler nach einem Alleingang bereits früh das 0:2 erzielen konnte.

In der Folge zeigte die Mannschaft jedoch Charakter. Bereits im direkten Gegenzug servierte Ensar Ciftci nach einer schönen Einzelleistung Nazim Elezi den Ball pfannenfertig auf den Fuss, so dass dieser nur noch zum Anschlusstreffer einzuschieben brauchte.

Wir waren nun überzeugt, dass wir wieder ins Spiel kommen und den frühen Rückstand, wegstecken können. Aber nur 5 Minuten später liess unser Torhüter erneut einen Schuss aus über 30 Metern zwischen seinen Händen, zum 1:3 durchrutschen. Wieder hatte ein krasser Torhüterfehler unseren Schwung gebrochen.

Trotz dieses erneuten Rückschlags bekamen wir das Spiel noch einmal in den Griff. Leider stand aber das Glück an diesem Tag nicht auf unserer Seite. So verhinderte der Pfosten und unser Unvermögen einen erneuten kurzfristigen Anschlusstreffer. In der 24. Minute diktierte der Schiedsrichter einen Freistoss gegen uns. Die Entfernung schien völlig ungefährlich, betrug die Distanz zu unserem Tor rund 25 bis 30 Meter. Was nun folgte, kann man sich fast vorstellen. Erneut sah unser Keeper ganz schlecht aus und liess den Ball über seine Fäuste zum 1:4 ins Netz rauschen. Damit war, verständlicherweise, vorübergehend bei unserer Mannschaft die Luft raus. Als dann in der 33. Minute noch ein klares Offsidetor das 1:5 bedeutete, gab zur Halbzeit niemand mehr einen Pfifferling auf unsere Mannschaft.

In der Pause hiess es das Team aufzurichten, damit nicht eine weitere Packung eingefahren wurde und die Motivation und Moral ganz auf den Nullpunkt sinken liess. Man merkte es der Mannschaft an; Sie war bereit in der 2. Halbzeit ihre Haut so teuer wie möglich verkaufen zu wollen. Als jedoch in der 59. Minute, erneut ein klares Abseitstor, das 1:6 bedeutete, schien das Ganze endgültig gegessen. Doch noch einmal gelang es der Mannschaft auf die Beine zu kommen.

Entgegen kam uns dabei der Umstand, dass nur eine Minute später Nazim Elezi, das 2:6 erzielen konnte. Ein kleiner Ruck ging durch die Mannschaft und es war der Startschuss zu einem Sturmlauf auf das gegnerische Tor. In der 67. Minute war es Luca Burkhalter der mit dem 3:6 die Hoffnung noch ein wenig mehr scheuerte. Aber jetzt, als wenn wir nicht schon genug gestraft gewesen wären, mussten wir auch noch den Torhüter auswechseln. Er konnte bereits zuvor nicht mehr richtig auftreten. Für ihn musste ein Feldspieler ins Tor. Allerdings muss dabei angeführt werden, dass Kaan Dikbas seine Sache anschliessend ausgezeichnet machte und uns mit ein zwei Paraden im Spiel hielt.

Aber auch dadurch liess sich das Team nicht unterkriegen. Der Sturmlauf dauerte an. Wieder einmal wurden beste Möglichkeiten ausgelassen. Erst in der 78. Minute erzielte erneut Luca Burkhalter das 4:6. Jetzt witterten noch einmal alle Morgenluft und wir warfen alles in den Angriff. Leider war das Glück jedoch nicht auf unserer Seite. So scheiterten wir noch einmal am Aluminium und liefen zudem noch zweimal allein auf das Tor der Zuchwiler zu.

Letztendlich reichte es aber trotzdem nicht zu mehr.

Schade! Obwohl man vornehmlich in der 2. Halbzeit die klar bessere Mannschaft gewesen war, blieben die 3 Punkte beim Gegner. Aber vor der Leistung der Mannschaft muss man den Hut ziehen. Nach einem 1:6 kommt man normalerweise nicht mehr auf die Beine und oft gibt es dann noch einiges auf die Kappe. Doch diesmal hatten die Spieler gezeigt, zu was sie fähig sind und dass sie der Mut nicht verlässt auch in auswegslosen Situationen. Und viel hat nicht gefehlt und die Sensation wäre Tatsache geworden.

Nun heisst es Seelenmassage zu betreiben, damit wir in der nächsten Partie, hoffentlich mit besseren Vorzeichen, erfolgreicher gestalten können.

 

Hans-Jörg Oetterli


Meisterschaftsspiel Junioren B vom 15.8.2009  (PDF Ausdruck)

 

FC Lommiswil - FC Bellach 3 - 4 (2:2)

 

Nachdem wegen Ferienabwesenheit lediglich ein Freundschaftsspiel und das Junioren Turnier in Wangen b/Olten zur Formbestimmung genommen werden konnten, wussten wir nicht recht, wo die Mannschaft eigentlich stand. Es gab Spieler, die erst ein oder zwei Trainings in den Beinen hatten. Doch dies war auch in anderen Jahren schon immer ein Problem gewesen, da immer mehr Spieler erst am Ende der Sommerferien wieder auftauchen.

 

Dementsprechend verlief der Start in die Meisterschaft. Einige Spieler waren noch nicht ganz bei der Sache und die Gastgeber aus Lommiswil wollten diese Schlafmützigkeit gleich ausnutzen. Gleich in den ersten fünf bis sechs Minuten konnten sie drei Mal alleine auf unseren Torwart zu laufen.

Einmal trafen sie nur den Pfosten und einmal konnte Marco Meyer mirakulös abwehren. Doch beim dritten Mal musste auch er sich geschlagen geben. Nun war genau das eingetreten was man unbedingt verhindern wollte. Der Gegner war früh in Führung gegangen, und damit stark gemacht worden.

Es dauerte immer noch eine geraume Zeit, bis unsere Spieler richtig wussten um was es ging. Doch von Minute zu Minute steigerten sie sich und begannen den Gegner zu dominieren. Nachdem Luca Burkhalter den Ausgleich erzielte und Nazim Elezi für die Führung verantwortlich gewesen war, glaubten wohl alle, dass nun die Wende geschafft sei. Doch weit gefehlt. Noch vor der Pause kamen die Lommiswiler zum, bis zu diesem Zeitpunkt, nicht unverdienten Ausgleich.

 

Die Pausenpredigt von Res Fankhauser, schien gewirkt zu haben. Die Mannschaft riss, nach dem Wiederanpfiff, das Spiel endgültig an sich und dominierte den Gegner. Nazim Elezi schwang sich zum entscheidenden Spieler auf. Mit zwei herrlichen Toren sorgte er für die beruhigende 4:2 Führung. Im weiteren Verlauf der Partie drängten unsere Spieler ihre Gegner in die Defensive und verpassten es, bei sehr guten Chancen, das Skore noch zu erhöhen.

In der Nachspielzeit fiel der unglückliche Anschlusstreffer. Doch es war für die Gastgeber zu spät um noch einmal Druck zu machen. Der letztendlich verdiente erste wichtige Saisonsieg war in trockenen Tüchern.

Allerdings sah man, dass noch viel Arbeit auf die Mannschaft um Res Fankhauser und Hans-Jörg Oetterli wartet. Wollen sie das angestrebte Ziel erreichen, dürfen vor allem die Fehler in der Defensive nicht mehr passieren.

 

Hans-Jörg Oetterli


Junioren B Turnier in Wangen b/Olten (9. August 2009)    PDF-Ausdruck

 

Das Turnier in Wangen sollte für uns, zum Einen den letzten Schliff geben, zum Anderen einigen Spielern zu „zusätzlichen“ Trainingseinheiten verhelfen.

Vorgesehen war, dass wir mit 16 Spielern nach Wangen fahren wollten. Doch waren scheinbar die Street Parade und die „Chrebschilbi“ wichtiger und so fehlten Sven Christ und Luca Cappelli am Morgen bei der Besammlung unentschuldigt. Da sich zudem ein weiterer Spieler kurzfristig krank gemeldet hatte, fuhren wir mit 13 Spielern an das Turnier. Uns war im vorne herein klar, dass dies bei mindestens vier Spielen a vierzig Minuten sehr knapp war. Zudem waren darunter fünf Spieler, die erst kurz zuvor aus den Ferien heimgekehrt waren und noch keine Trainingseinheit in den Beinen hatten.

 

Das Programm kam uns in soweit entgegen, dass wir mit dem vermeintlich schwächsten Gegner, dem FC Wolfwil (2. Stärkeklasse) starten konnten. Mit 5 : 2 siegten wir klar und der Sieg hätte bei konsequenter Chancenauswertung durchaus noch höher ausfallen können.. Dass sich dies später noch auswirken sollte, war uns zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst.

 

Der zweite Gegner, der FC Therwil (1. Stärkeklasse) war schon ein ganz anderes Kaliber. Der 2:0 Sieg war nicht unverdient. und zeigte, dass in der Mannschaft noch Potential nach oben vorhanden ist. Leider verletzten sich in diesem Spiel Matthias Weber und Matthias Nemeth, so dass beide in der Folge nicht mehr mittun konnten. Mit nur noch elf gesunden Spielern mussten wir zur letzten Partie gegen Concordia Basel (Promotionsgruppe) antreten. Ein Remis hätte uns allerdings bereits zum Gruppensieg gereicht Da viele Spieler bereits am Anschlag waren, schien dies ein fast unmögliches Unterfangen.. Trotzt allem gingen wir schon bald mit 1:0 in Führung und konnten diese auch einige Zeit erfolgreich verteidigen. Nach dem zwangsläufigen Ausgleich hatten wir noch eine klare Möglichkeit zur erneuten Führung, welche wir jedoch nicht nutzen konnten.

Nach dem 1:2 Rückstand war dann die Mannschaft nicht mehr in der Lage noch einmal zuzusetzen und sie musste weitere zwei Tore hinnehmen. Dies waren leider zwei zuviel, wie sich später herausstellen sollte.

 

3 Teams standen mit jeweils 6 Punkten an der Spitze standen, und so musste das Torverhältnis entscheiden. Nun schloss sich der Kreis. Die mangelhafte Chancenauswertung im ersten Spiel gegen Wolfwil rächte sich und wir belegten nur den dritten Gruppenrang. Dadurch spielten wir statt im Halbfinale nur um Rang fünf oder sechs.

In diesem „Plastzierungsspiel“ zeigten die Spieler noch einmal Charakter. Obwohl viele bereits auf dem „Zahnfleisch“ liefen bissen sie sich durch und Rivo Gäu wurde mit 6:2 abgefertigt. Allerdings fiel der Sieg zu hoch aus, denn uns gelang sozusagen Alles und dem Gegner fast Nichts.

 

So schaute für uns ein achtbarer Rang 5 heraus, der angesichts der Verfassung der Spieler als schöner Erfolg gewertet werden darf.

Auch für uns Trainer haben sich einige Dinge geklärt und das Turnier gab uns gute Aufschlüsse über Stärken und Schwächen einzelner Spieler.

 


Matchberichte Junioren Ba, Saison 2008/2009


Matchbericht FC Gerlafingen – FC Bellach,  Junioren Ba (25.04.2009)

PDF Ausdruck

Wir  haben uns für diesen Samstag sehr viel vorgenommen und wollten Gerlafingen von Anfang an unter Druck setzen, was uns zum Teil auch sehr gut gelang. Wir erarbeiteten uns sehr gute Chancen, vergaben sie aber zum Teil recht fahrlässig und Gerlafingen konnte mit zwei Angriffen unsere Verteidigung überlaufen und kamen ebenfalls zu zwei Chancen. Nach 35 Min. konnte Cedo endlich zum verdienten 1:0 einschieben, was gleichzeitig auch das Pausenresultat bedeutete. In der Pause  beklagten sich meine Spieler über schwere Beine, merkte man ihnen noch gut das schwere Spiel vom Mittwoch an.

Nach der Pause kamen wir wieder zu sogenannten 100 % Chancen, welche wir aber wieder nicht verwerteten. Langsam wurde ich unruhig an der Linie, denn ein altes Sprichwort sagt, wer sie nicht macht, bekommt sie!! Aber nach 70 Min. konnte dann Sperisen endlich das erlösende 2:0 schiessen. Es ging nun weiter mit Chancen und wir hätten gut und gerne mit 5 Toren führen müssen, aber heute wollte das Runde einfach nicht ins Eckige!! Erst etwa in der 86 Min. konnte Sperisen einen herrlichen Schuss ins Lattenkreuz abgeben, welcher schliesslich das Schlussresultat von 3: 0 bedeutete.

Fazit: Mit einer durchschnittlichen, aber der Chancenauswertung ungenügenden Leistung, konnten wir die gewünschten 3 Punkte aus Gerlafingen abholen.


Matchbericht Regio Grenchen – Bellach Mittwoch, 22.4.2009   (PDF Ausdruck)

Mit einem angeschlagenen Team (2 Spieler mit Fieber, 1 Spieler verletzt), nahmen wir die Partie gegen Regio Grenchen in Angriff. Wir hatten uns viel vorgenommen, haben wir doch gegen denselben Gegner  im Cup Halbfinal nach Penaltyschiessen knapp 5:4 verloren.

Regio begann äusserst druckvoll und drängte uns schnell in die Defensive zurück und kamen dadurch zu einem Corner, welcher scharf vor unser Tor getreten wurde. Unser Torwart stieg hoch und versuchte den Ball zu fangen, er wurde aber im 5-Meter-Raum stark behindert und musste den Ball wieder fallenlassen, was vom Schiri überraschenderweise nicht geahndet wurde und Regio zur Führung verhalf. Nun begann mein Team auch energischer zu spielen und wir kamen nun ebenfalls zu guten Möglichkeiten um auszugleichen. Nach einem weiteren Corner von Regio konnten wir über  3 Stationen einen Bilderbuchkonter fahren, welchen Dario zum Ausgleich ausnützte. Das Spiel war nun ausgeglichen, aber zum Teil etwas fahrig, trotzdem konnten wir vor der Pause durch Galey Yves in Führung gehen.

In der zweiten Halbzeit begann wieder Regio druckvoller und nun geschah etwas was wir Trainer nicht begreifen konnten, der Schiri zog praktisch bei jeder Berührung des Gegners gelb und das auf beiden Seiten. Eine unbegründete rote Karte gegen den Kapitän von Regio unterband nun sämtlichen Spielfluss, denn auch Berkin und Yves erhielten nacheinander 2x gelb und dadurch rot. Wir konnten nun praktisch die ganze Halbzeit lang nur noch zu 10. oder gar zu 9. spielen. Das Spiel glich jetzt nur noch einem Abwehrkampf wo wir wegen der dauernden Umstellungen den Kopf ein wenig verloren und prompt den Ausgleich hinnehmen mussten. Ich war froh, dass wir am Ende doch noch einen nicht unverdienten Punkt mitnehmen konnten, musste ich doch zu allem Übel kurz vor Schluss noch unseren Abwehrchef Emrah verletzt vom Platz nehmen.

Fazit: Schade dass der Schiri mit seinem Massstab für Karten übertrieb, denn dieses Spiel hätte einen würdigeren Rahmen verdient. Die Kulisse war imposant, war aber am Schluss richtig wütend auf den Referee.


Spielbericht Junioren Ba: Bellach – Deitingen 10:2   (PDF Ausdruck)

Bereits nach zwei Minuten standen wir im Strafraum der Deitinger und hatten durch Marco Amiet die erste Chance zum Führungstor, welche wir aber nicht nutzten.

Bald war klar, dass der Sieger nur Bellach sein konnte, den Deitingen hatte in allen Belangen das Nachsehen und wurde zum Teil richtig vorgeführt. Sie kamen  in der ersten Halbzeit nur 2-mal in den Strafraum, wo ihnen der schwache Schiri zweimal einen Penalty zusprach.

Der Schiedsrichter übersah dann auch eine grobe Tätlichkeit des Deitingers Nr. 15, welcher Berkin ins Gesicht schlug.            Daraufhin wurde das Spiel gehässig denn die Deitinger waren überfordert, und hauten zum Teil mächtig gegen die Beine, was jedoch nicht geahndet wurde.

Ich hatte nun viel Arbeit meine zum Teil aufgebrachten Spieler zu beruhigen und war froh, dass das Spiel entschieden war, und ich so etliche Wechsel vornehmen konnte um das Geschehen zu beruhigen.

Ein grosses Dankeschön dem Trainer von Deitingen, welcher sich für sein Team bei uns entschuldigte und der das Nötige unternahm, dass die Situation nicht eskalierte.  

Ich hoffe, dass der Verband diesen Schiri noch einmal genau beobachten wird, und ihn allenfalls zurückstuft, denn er ist der 1.Stk. sicher nicht gewachsen.

Fazit: Pflicht souverän erfüllt.

Torschützen: 8´Cedo, 19´Thomas, 22´Yves, 30´Dario, 38´Berkin, 43´Stiepan, 49´Cedo, 74´Sven M, 75´Furkan, 90´Thomas


Matchbericht Junioren Ba: Thal United - FC Bellach vom 26. Oktober 2008  (PDF)

In einem energischen und bis zum Schluss spannenden Spiel gewann Thal United am Schluss verdient und sicherte sich den Aufstieg in die Coca Cola Liga.

Bereits nach 18‘ ging Thal nach einem Corner 1 zu null in Führung. Man merkte das es für Thal um sehr viel ging. Die Thaler waren über das ganze Spiel die dominierendere Equipe. Sie waren aber im Abschluss zu überhastet und zu ungenau. Dadurch war das Spiel bis zur 90‘ immer offen und mit ein bisschen Glück hätten wir in der 86‘ beinahe noch den Ausgleich schiessen können.

Der gegnerische Torhüter konnte aber unserem Stürmer Josip entgegen laufen und ausserhalb des 16 m Raumes mit dem Kopf klären.

Entscheidend für mich war auch die Qualität unserer Ersatzbank. Im Gegensatz zu Thal, die mit 19 Mann anwesend waren, hatten wir auf unserer Seite nur einen gesunden Junioren Bb Spieler auf der Bank und einen angeschlagenen Ba Spieler!!

Wobei leider auch in der Startformation nicht alle Spieler 100% fit waren. Emrah (Knöchel), Serhat (Oberschenkel) und Berkin (Rist). Aber alles Jammern hilft uns nichts. Wir werden nun in der folgenden Trainings versuchen zu regenerieren und freuen uns auf den Cup ½-Final!! am 4. November 2008, 20.00 Uhr gegen den Coca Cola Liga-Vertreter aus Grenchen.


Matchbericht Ba FC Bellach - FC Biberist 5:2 vom 19. Oktober 2008 

Bereits von Anfang an war klar wer auf der Brunnmatt den Ton angab. Meine Mannschaft trat sehr konzentriert und bestimmt auf. Was Serhat nach bereits 4‘30“ nach einem Spielzug über rechts mit der 1:0-Führung unterstrich!! Nach 10 Minuten konnte Biberist nach einem Stellungsfehler von Berkin durch die Mitte spielen und kamen zum 1:1 Ausgleich.

Biberist konnte uns aber nicht beeindrucken und wir konnten nach 35 Minuten einen zurecht gepfiffenen Penalty zum 2:1 verwerten, was gleichzeitig den Pausenstand bedeutete.

Nach der Pause begannen wir wieder sehr druckvoll, was Josip in der 50 Minute zur vermeintlichen Vorentscheidung ausnutzte und das 3:1 schoss.

In der 71 Minute wurde von Biberist eine Unachtsamkeit unseres Torhüters Oli zum 3:2 Anschlusstreffer ausgenutzt. Jetzt kam für eine kurze Zeit noch einmal Spannung auf, denn wir vergaben noch zwei sehr gute Chancen. Nach 78 Minuten entwischte aber unser erneut sehr gut spielender Serhat der gegnerischen Abwehr und schob am Torhüter vorbei zur Entscheidung von 4:2. In der Nachspielzeit konnte der zuvor eingewechselte Cedo nach einem Corner zum Schlussresultat von 5:2 einköpfen.


Matchbericht Junioren Ba Cup ¼-Final vom 15.10.2008        (PDF Ausdruck)

FC Bellach – SC Blustavia

Zu diesem Cupspiel traten beide Teams sehr gut eingestellt und topmotiviert an. Blustavia war in der ersten Halbzeit die etwas spielbestimmendere Mannschaft, vorallem im Mittelfeld waren sie präsenter und genauso in ihren Aktionen. Nach einem stehenden Ball gingen sie nicht ganz unverdient in Führung. Vor der Pause hätten wir aber mit ein wenig mehr Geschick auch ausgleichen können, was uns aber nicht gelang.

Nach der Pause spielten wir geduldig weiter und warteten auf unsere Chance, welche Josip dann zum verdienten Ausgleich nutzte. Nach wie vor hatten wir Mühe Blustavias Mittelfeld zu kontrollieren, was dazu führte, dass sie erneut in Führung gingen. Mit einem Solo über das ganze Feld erzwang unser Libero Emrah im gegnerischen 16m-Raum einen kurzen Moment der Unachtsamkeit und der Ball kam etwas glücklich zu Josip, welcher zum erneuten Ausgleich einschieben konnte. Jetzt schien Blustavia ein wenig geschockt, was unser Team noch einmal beflügelte. Mit zwei Tempovorstössen konnte unser Captain Galey Yves den äusserst gut spielenden Gästetorwart noch zweimal bezwingen, was uns schliesslich den Einzug in den Halbfinal des Solothurner Cups bescherte.

Schlusswort des Trainers: Bellach gewann in einem guten Junioren B Spiel gegen einen sehr guten Gegner etwas glücklich aber nicht unverdient. Herausragende Spieler des Gegners waren an diesem Abend ihr Torwart, Oli Schneider, welcher Blusti mit sensationellen Paraden lange im Spiel hielt und die junge Frau, Ladina Schaller, die uns in beiden Spielen Meisterschaft und Cup vor etliche Probleme stellte. Chapeaux!! Ob sie wohl bald in der Nationalliga spielen wird???        Roli


Matchbericht vom 4.10.08         Junioren Ba: FC Bellach – FC Schönenwerd  (PDF)

Sofort war klar, dass die Heimelf sich für die letzten durchzogenen Leistungen rehabilitieren wollte. Dem- entsprechend konzentriert gingen wir ans Werk. Bereits nach einer Minute gingen wir nach einem zu kurz geratenen Abstoss des Gegners in Führung. Nach fünf Minuten konnten wir die Führung auf 2:0 ausbauen. Nach 13 Minuten kam der Gegner das erste Mal über den Flügel in Strafraumnähe, wo der Stürmer Luca Cappelli düpierte und frei zum Flanken kam, welche sie nachher zum Anschlusstreffer zum 2:1 nutzten. Äusserst schlecht war das Abwehrverhalten von Luca, welcher auf der Grundlinie einfach stehen blieb. Nach 16 Minuten wurde ein wunderschöner Angriff von Serhat, welcher den Ball uneigennützig in die Mitte spielte, zum 3:1 abgeschlossen.   Nun verfiel meine Mannschaft für einen kurzen Moment in Überheblichkeit, wo vor allem unsere Abwehr zweimal auseinandergerissen wurde, welches nachher auch zum verdienten Ausgleich von Schönenwerd führte. Das war nun für mich Grund, das erste Mal richtig laut zu werden, und meine Ersatzspieler zum Einlaufen zu schicken. Jetzt erwachte mein Team wieder und konnte bis zur Pause auf 6:3 davonziehen. In der Pause machte ich meinem Team klar, dass ich solche unkonzentriertheiten nicht akzeptiere, und vorderte sie vehement auf, „Fussball„ zu spielen. Nach dem Pausentee ging es im Minutentakt weiter, wo wir zum Teil durch grossartige Angriffe über Aussen bis zur 70. Minute mit 10:4 in Führung gingen. Doch wer mich kennt wusste, dass ich noch immer nicht zufrieden war, und somit verlangte ich von der Mannschaft, dass die Bälle möglichst nur zweimal berührt werden sollten, um noch mehr Tempo und Varianten ins Spiel zu bringen. Dies gelang meiner Mannschaft zum Teil sehr gut, und wir konnten mit zum Teil wunderschönen Angriffen zum Schlussresultat von 13:4 erhöhen, welches wir ohne überheblich zu sein durchaus höher hätten gestallten können. Denn Schönenwerd hatte unserem Tempospiel in keinen Belangen mehr etwas entgegenzusetzen, und kam nicht mehr über die Mitte.

Schlusswort des Trainers

Um unsere kommenden Aufgaben (Cup ¼ Final/Meisterschaft) ebenfalls positiv gestallten und dafür gewappnet zu sein, müssen wir in den verbleibenden Trainingseinheiten die Qualität noch einmal steigern, um unsere Fehlerquote noch einmal zu senken.

Roli

 


Matchbericht Junioren Ba

FC Bellach gegen FC Grenchen vom 24. August 2008     (PDF Ausdruck)

Schon von Beginn an dominierte der FC Bellach das Spielgeschehen und schnell war klar, der FC Grenchen kann mit diesem Tempo nicht mithalten.

Nach einem Corner nach 4 Minuten gelang dem FC Bellach das erste Tor durch die Nummer 8 Cedo Josavac .  In der 12. Minute gab es dann auch den ersten kleinen Aufreger im heimischen Strafraum. Der Torhüter Oliver Allemann unterschätzte einen Flankenball und verpasste ihn in der Luft. Aber zum Glück konnte diesen Patzer keiner der Stürmer verwerten.  In der 23. Minute , legte die Nummer 9 Serhat Daniskan eine gute Einzelleistung am linken Flügel hin und spielte mit der Nummer 10 Yves Galey einen gekonnten Doppelpass hin, worauf dieser mit einem flachen und präzisen Schuss zum 2:0 traf. In der 31. Minute  spielte  der Goalie Oliver Allemann einen langen Abstoss auf  die Nummer 10 Yves  Galey der dann aus neun Metern nur noch zum 3:0 einzuschieben brauchte. In der 42. Minute verwertete der rechte Aussenverteidiger mit der Nummer 3 Sven Christ einen Pass von Yves Galey zum 4:0 von halbrechter Position. In der 43. Minute gelang den Gästen aus einem Freistoss nah am Strafstoss des Heimteams ihr erstes und letztes Tor. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte der Partie, in der 46 Minute um genau zu sein, traf die Nummer 7 Adrian Xhigoli nach einem tollen Flügellauf von Sven Christ.

Nach der Pause ging es wie gewohnt weiter, der FCB dominierte das Spiel klar, wobei der FCG nur die Statistenrolle spielte. In der 57. Minute gelang der Heimmannschaft das 6:1 durch die Nummer 13 Berkin Sülüngöz, der die Vorlage von Sven Christ optimal verwertete. Nur fünf Minuten später gelang  der Nummer 11 Josip Doric das 7:1, indem er den Ball am Goalie des Gegners vorbeischob. In der 68. Minute gelang der Nummer 8 Cedo Josavac nach einem Steilpass der Nummer 13 Berkin Sülüngöz das 8:1. Sieben Minuten vor Schluss gelang der Nummer 13 Berkin Sülüngöz sein zweites Tor zum 9:1. Den Schlusspunkt setzte dann auch die Nummer 13 Berkin Sülüngöz , nachdem ihm Yves Galey den Ball von der Grundlinie zurückgelegt hatte. Somit stand es nach einer eher einseitigen aber trotzdem unterhaltsamen Partie:  10:1.

Marco Amiet